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Terroranschläge in Paris: IS bekennt sich zu Anschlägen von Paris

Mindestens 128 Menschen werden innerhalb von wenigen Minuten bei den von der IS ausgeübten Anschlägen in Paris getötet. Es ist die schlimmste Terrorserie in Europa seit mehr als zehn Jahren.
Foto: KENZO TRIBOUILLARD (AFP)
Kairo.  Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich in einer zunächst nicht verifizierbaren Erklärung zu den Anschlägen von Paris bekannt. «Eine treue Gruppe der Armee des Kalifats [...] griff die Hauptstadt der Unzucht und Laster an», hieß es in einer im Internet kursierenden Botschaft im Namen des IS. Es seien Sprengstoffgürtel und Maschinenpistolen eingesetzt worden.

Französische Soldaten vor den auf halbmast geflaggten Flaggen Frankreichs und der EU im Zentrum von Paris. Foto: Christophe Petit Tesson
Anschläge in Frankreich Neue Terrorserie in Paris: Mindestens 128 Tote

Zehn Monate nach "Charlie Hebdo" ist Paris erneut Ziel einer Terrorattacke geworden. An mehreren Orten gleichzeitig gab es Schüsse und Explosionen. Die Zahl der Toten und Verletzten ist riesig.

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In dem Schreiben werden neue Drohungen ausgesprochen: Frankreich werde ganz oben auf der Liste der Ziele bleiben, heißt es darin. Zugleich wird indirekt auf die französischen Luftangriffe auf den IS verwiesen: Der Geruch des Todes werde ihre Nasen nicht verlassen, solange sie den Propheten beleidigten und Muslime im Land des Kalifats angriffen. Bei der Serie von Attentaten waren am späten Freitagabend in Paris mindestens 128 Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden.

Bilderstrecke Viele Tote bei Explosionen und Schießereien in Paris
Bei mehreren Terroranschlägen in Paris sind am Freitagabend 120 Menschen ums Leben gekommen. Zudem gab es zwei Explosionen in der Nähe des Stadions, wo die Fußball-Nationalmannschaften von Frankreich und Deutschland gegeneinander spielten. Unsere Bilderstrecke zeigt Szenen von den Tatorten.Nach ersten Berichten sollen in einer Konzerthalle 60 Menschen festgehalten worden sein. Außerdem gab es Explosionen neben Stade de France, wo die Deutsche Nationalmannschaft ein Länderspiel gegen Frankreich austrug. <br><br>Verzweifelte Passsanten, die offenbar Augenzeugen des Blutbades wurden, werden von Helfern betreut.In Panik fliehen Menschen auf der Straße beim Place de la Republique.

In Frankreich hatte ein Attentäter kurz nach dem Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» im Januar eine Polizistin sowie vier Juden in Paris getötet - in einem Internetvideo hatte er dem Anführer des Islamischer Staates, Abu Bakr al-Bagdadi, einen Treueeid geschworen. Sollten die Angriffe in Paris tatsächlich auf das Konto des Islamischen Staates gehen, wäre dies die erste koordinierte Attacke der Terrormiliz in der westlichen Welt.

Die französische Luftwaffe fliegt seit dem 27. September 2015 Luftangriffe auf Einrichtungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien.

Bilderstrecke Paris am Tag nach den blutigen Terroranschlägen
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