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Lieberknecht und Huber loben Gemeinschaftsleistung

Von China ins Hochwassergebiet: Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat am Samstagabend Flut-Gebiete im Freistaat besucht.
Freiwillige Helfer kämpfen bei Walschleben in Thüringen mit Sandsäcken gegen den drohenden Dammbruch der Gera. Foto: Michael Reichel Freiwillige Helfer kämpfen bei Walschleben in Thüringen mit Sandsäcken gegen den drohenden Dammbruch der Gera. Foto: Michael Reichel
Jena/Kelheim. 

«Es ist ein sehr ernstes Hochwasser», sagte sie in einem Interview von «MDR aktuell» an der Saale in Jena. Einige Häuser seien beträchtlich zu Schaden gekommen. Lieberknecht lobte die große Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen in den betroffenen Gebieten. «Der Zusammenhalt in einer solchen Situation ist gut und wichtig.» Im Moment gehe es darum, Sandsäcke zu füllen und zu stapeln. «Die Not zu lindern ist das Gebot der Stunde», sagte die Regierungschefin, die nach ihrer Rückkehr aus China direkt vom Flughafen Frankfurt/Main in die Hochwasser-Region weitergereist war.

Bayerns Umweltminister Marcel Huber (CSU) besuchte am Samstagnachmittag das Kloster Weltenburg bei Kelheim, das durch Dauerregen und steigendem Wasserstand der Donau Probleme bekam. Huber

wollte sich selbst ein Bild von der Lage des ältesten Kloster Bayerns machen. Einsatzkräfte errichteten rund um das Kloster einen mobilen Schutzwall, um das Wasser von den historischen Gebäuden fernzuhalten. «Als Feuerwehrmann geht mir das Herz auf, wenn ich sehe, mit wie viel Tatkraft hier alle zusammenhelfen. Das ist eine wahre Gemeinschaftsleistung», sagte Huber.

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