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Staatsduma fordert von Putin Schutz für Krim-Bürger

Pro-Russische Aktivisten vor dem Parlament in Simferopol auf der Krim. Foto: Arthur Shwartz Pro-Russische Aktivisten vor dem Parlament in Simferopol auf der Krim. Foto: Arthur Shwartz
Moskau. 

Die russische Staatsduma hat Kremlchef Wladimir Putin dazu aufgerufen, der neuen moskautreuen Regierung auf der Halbinsel Krim Beistand beim Schutz der Bürger zu leisten.

Es seien Schritte für eine Stabilisierung der Lage dort nötig, sagte Parlamentschef Sergej Naryschkin der Agentur Interfax zufolge.

«Die Abgeordneten rufen den Präsidenten auf, (...) alle zur Verfügung stehenden Mittel für den Schutz der Bevölkerung auf der Krim vor Willkür und Gewalt zu gewährleisten», teilte Naryschkin mit. Die russische Militärdoktrin erlaubt einen Einsatz eigener Streitkräfte im Ausland zum Schutz eigener Bürger.

Auf der russisch geprägten Krim ist die Moskauer Schwarzmeerflotte stationiert. Der prorussische Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow hatte Putin vorher ebenfalls um Beistand angerufen. Der Kreml hatte mitgeteilt, das Gesuch prüfen zu lassen.

Das Parlament in Moskau zeigte sich besorgt wegen der wachsenden Spannungen in der Autonomen Krim-Republik. Die Abgeordneten in Moskau verurteilten einen gewaltsamen Versuch, das Gebäude des Innenministeriums in der Krim-Hauptstadt Simferopol zu stürmen. Die ukrainischen Truppen waren zurückgedrängt worden. Es gab Verletzte. Auch das Außenministerium in Moskau verurteilte die Gewalt.

(dpa)
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