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TV-Kritik: "Zu Tisch auf Ibiza": Die Reize der Baleareninsel

Von Die legendäre Hippie-Insel hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Magnet für Touristen entwickelt. Nicht zuletzt auch durch die ausgezeichnete Küche.
Pepi macht oft mit ihren Töchtern in der beliebten Cala Benirrás ein Picknick mit Gerichten aus einheimischen Zutaten. Foto: ZDF/Frederik Klose-Gerlich Pepi macht oft mit ihren Töchtern in der beliebten Cala Benirrás ein Picknick mit Gerichten aus einheimischen Zutaten.

An optischen Reizen geizt die Baleareninsel nicht: Ibiza, auch als kleine Schwester Mallorcas bekannt, verfügt über reichlich Sonnenschein, felsige Naturlandschaften und herrliche Buchten im türkisblauem Mittelmeer.  Dazu kommt eine abwechslungsreiche Geschichte, die Ibiza besonders in der Hippie-Kultur der ausgehenden sechziger Jahre einen legendären Status gesichert hat. Bis heute stellen die Trommler am Strand von Cala Benirrás einen Touristenmagneten dar.

Was ursprünglich als Zeitvertreib für die Hippies begann, hat sich zum Party-Treff für die ganze Insel entwickelt. Allerdings hat Ibiza auch sonst viel zu bieten, etwa kulinarisch. Das milde Wetter mit reichlich Sonne sorgt für ein üppiges Angebot an Obst und Gemüse, was sich auf dem Speisezettel der Insel niedergeschlagen hat. Die echte  ibizenkische Küche ist gesund, naturnah und bietet auch was fürs Auge.

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Schon durch ihre Zutaten. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Familie Ferrer Torres mit ihren beiden Töchtern. Im Garten gedeihen von Frühling bis Herbst viele unterschiedliche Orangensorten. Ebenso vielfältig werden sie verwendet, vor allem aber natürlich für leuchtend bunte Desserts. Geriebene Orangenschalen verleihen aber auch dem Inselsalz  optisch wie geschmacklich oft eine besondere Note.

Das Iberische Schwein

Weniger speziell als im Film dargestellt sind die auf Ibiza gehaltenen Iberischen Schweine. Die Rasse war schon den römischen Legionären bekannt und wird längst nicht nur auf Ibiza, sondern auch in Spanien und Portugal gezüchtet. Die Schweine sind wesentlich kleiner und beweglicher als die mitteleuropäischen Rassen. Was sich auch in der Fleischkonsistenz niederschlägt: Im Vergleich zu herkömmlichen Schweinefleisch schmecken die hier vorgestellten Rassen deutlich kräftiger.

Ansonsten ergeben die überaus reizvollen Aufnahmen der farbenprächtigen Küstenlandschaften und aus Ibiza-Stadt natürlich Tourismuswerbung pur. Wer sich bei all den vorgestellten Köstlichkeiten auch einmal selbst als Koch versuchen möchte – die Schritte erklärt der Film ziemlich ausführlich – kann die zugehörigen Rezepte zudem über www.arte.tv/zutischin abrufen. Sie dürften sich auch ohne große Probleme mit deutschen Zutaten variieren lassen.

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