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8000 Stahlkocher bei Warnstreiks - IG Metall macht Druck

Die IG Metall fordert für die Stahlarbeiter fünf Prozent mehr Lohn. Foto: Roland Weihrauch Die IG Metall fordert für die Stahlarbeiter fünf Prozent mehr Lohn. Foto: Roland Weihrauch
Duisburg. 

Im Stahl-Tarifkonflikt haben am Donnerstag nach Angaben der IG Metall rund 8000 Stahlkocher zeitweise die Arbeit niedergelegt.

Die Aktion war der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Welle von Warnstreiks, zu der die Gewerkschaft im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde für die 75 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie aufgerufen hatte.

Seit dem Start der Warnstreiks am vergangenen Dienstag haben sich nach Angaben der Gewerkschaft damit insgesamt rund 10 000 Beschäftigte an den Aktionen beteiligt. Am kommenden Montag wollen Arbeitgeber und Gewerkschaft die Verhandlungen in Gelsenkirchen fortsetzen.

IG Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler forderte die Arbeitgeber am Donnerstag auf, endlich ein Angebot vorzulegen. Er wies auf eine wieder anziehende Auftragslage und eine verbesserte Auslastung in der Branche hin. Davon wollten die Beschäftigten auch etwas abbekommen. Die IG Metall fordert für die Beschäftigten fünf Prozent mehr Geld.

Allein an zwei Aktionen in Duisburg bei ThyssenKrupp Steel und bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann beteiligten sich am Donnerstag rund 5000 Beschäftigte. Nach Angaben der Gewerkschaft kam es auch zu Stillständen bei der Produktion. Weitere Kundgebungen und Warnstreiks fanden in Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Hagen, Krefeld, Olpe und Siegen statt. Die Aktionen sollen am Freitag mit weiteren Warnstreiks in Düsseldorf, Gelsenkirchen, Mülheim/Ruhr, Osnabrück, Salzgitter und Witten fortgesetzt werden.

(dpa)
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