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Eurozone: Inflation sinkt auf Zweijahrestief

Die schwache Konjunktur hat die Inflation in den 17 Euro-Ländern auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gedrückt. Im Januar sank die jährliche Teuerungsrate gegenüber dem Vormonat von 2,2 Prozent auf 2,0 Prozent.
Im Januar 2013 sind die Verbraucherpreise in Europa durchschnittlich um 2,0 Prozent gestiegen. Foto: Oliver Berg Im Januar 2013 sind die Verbraucherpreise in Europa durchschnittlich um 2,0 Prozent gestiegen. Foto: Oliver Berg
Luxemburg. 

Die schwache Konjunktur hat die Inflation in den 17 Euro-Ländern auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gedrückt. Im Januar sank die jährliche Teuerungsrate gegenüber dem Vormonat von 2,2 Prozent auf 2,0 Prozent.

Das teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg in einer ersten Schätzung mit. Das ist der niedrigste Wert seit November 2010, also seit etwas mehr als zwei Jahren.

Grund dafür sind vor allem die deutlich geringer gestiegenen Preise für Energie, die sich im Januar nur noch um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr verteuerte. Bei Industriegütern und Dienstleistungen gab es ebenfalls eine Abschwächung. Der Rückgang der Inflationsrate fiel stärker aus als von Volkswirten erwartet.

Damit nähert sich die Rate dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt knapp zwei Prozent an. Die EZB rechnet wegen der schwachen Wirtschaftsentwicklung in den Euro-Ländern damit, dass die Inflationsrate in diesem Jahr wieder unter die Schwelle von zwei Prozent sinken wird.

Auf längere Sicht erwarten Volkswirte aber Werte bis zu 3 Prozent. Die Commerzbank begründet dies damit, dass die EZB "in den kommenden Jahren weiter Rücksicht auf die Probleme der Peripherieländer nehmen und eine für den Euroraum als Ganzes zu laxe Geldpolitik verfolgen" müsse.

(dpa)
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