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Preissenkung bringt Kaffeeröster Tchibo weniger Umsatz

Niedrigere Kaffeepreise und Wechselkurseffekte haben 2013 auf das Geschäft des Rösters Tchibo gedrückt. Foto: Marcus Brandt Niedrigere Kaffeepreise und Wechselkurseffekte haben 2013 auf das Geschäft des Rösters Tchibo gedrückt. Foto: Marcus Brandt
Hamburg. 

Preissenkungen und Wechselkurseffekte haben 2013 auf das Kaffeegeschäft des Anbieters Tchibo gedrückt. Der Umsatz sei um 3,0 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro zurückgegangen, teilte der Kaffeeröster in Hamburg mit.

Durch Kosteneinsparungen habe das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit 221 Millionen Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden können. Tchibo senkte seine Endverbraucherpreise, weil die Rohkaffee-Notierungen an den internationalen Handelsbörsen zurückgegangen waren. Aus den drei größten Anbauländern Brasilien, Vietnam und Kolumbien war dem Markt wieder mehr Ware angeboten worden als zuvor, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.

2014 könnten die mittlerweile deutlich gestiegenen Rohkaffeepreise zu Änderungen der Verkaufspreise im Kaffeemarkt führen, teilte Tchibo aktuell mit. Der Röster gab für 2014 eine zurückhaltenden Prognose mit einem Umsatz und Ebit-Ergebnis auf Vorjahresniveau heraus.

Neben Tchibo gehört auch der Kosmetikkonzern Beiersdorf zur Holding Maxingvest, in der die Hamburger Unternehmerfamilie Herz ihre Beteiligungen gebündelt hat. Der Holding-Umsatz lag 2013 bei 9,6 Milliarden Euro, wovon mehr als ein Drittel auf Tchibo entfällt. Das Unternehmen hat neben Kaffee auch Gebrauchsartikel im Angebot. Wachstumsfelder sind Kaffee-Spezialitäten wie Espresso sowie Einzelportionssysteme, die 2013 erneut zweistellige Zuwachsraten erzielt hätten, teilte Tchibo mit. Das Unternehmen beschäftigt rund 12 500 Mitarbeiter.

(dpa)
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