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Stimmung in Japans Industrie hellt weiter auf

Im Hafen von Tokio wird ein Containerschiff entladen. Foto: Shizuo Kambayashi Im Hafen von Tokio wird ein Containerschiff entladen.
Tokio. 

Die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie hat sich im fünften Quartal in Folge verbessert und ist so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Quartalsumfrage („Tankan”) der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10.000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne im Dezember um weitere 3 Punkte im Vergleich zum September auf jetzt plus 25. Ein positiver Index im sogenannten Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Allerdings verharrte der Index für die nicht produzierenden Unternehmen des Landes weiter bei plus 23.

Der schwache Yen und eine steigende globale Nachfrage haben den Unternehmen der drittgrößter Volkswirtschaft der Welt, die weiterhin vom Exportmotor abhängt, zwar teils Rekordgewinne beschert. Die privaten Haushalte, deren Konsumausgaben rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes ausmachen, bekommen davon laut Kritikern jedoch noch nicht allzu viel zu spüren. Sie halten ihr Geld weiter zusammen. Sorgen bereitet zudem der in manchen Branchen wie der Bauindustrie besonders stark zu spürende Arbeitskräftemangel.

So kamen nach jüngsten amtlichen Daten im Oktober auf 100 Jobsuchende 155 freie Stellen. Die Wirtschaft ist denn auch bezüglich der weiteren Aussichten vorsichtig. So dürfte der Stimmungsindex für die Großindustrie zum März auf plus 19 und der für die nicht produzierenden Firmen auf plus 20 absacken. Die Investitionen dürften bezogen auf das noch bis Ende März 2018 laufende Steuerjahr branchenübergreifend dennoch um 7,4 Prozent über dem Vorjahr liegen.

(dpa)
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