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Familie & Erziehung: Kindern bei Alpträumen eigene Lösung finden lassen

Mitten in der Nacht schreit das Kind oder weint. Es hatte einen Alptraum. Und nun hat es Angst. Wie sollen Kinder mit ihrer Furcht umgehen? Natürlich können Eltern helfen. Sinnvoller ist es aber, die Kleinen selbst entscheiden zu lassen.
Schrecken Kinder aus einem bösen Traum auf, haben sie Angst. Dann kann ein T-Shirt von Mama und Papa helfen. Foto: Patrick Pleul Schrecken Kinder aus einem bösen Traum auf, haben sie Angst. Dann kann ein T-Shirt von Mama und Papa helfen. Foto: Patrick Pleul
Berlin. 

In bestimmten Phasen quälen Kinder Alpträume. Wichtig ist, dass Eltern das nicht sofort mit einem „Das war ja nur ein Traum” abbügeln.

Am besten besprechen Eltern mit ihrem Kind die bösen Träume am folgenden Tag, wenn alle gut drauf sind. So kommt die Familie auch leichter zu einer Lösung, erläutert der Deutsche Kinderschutzbund. Auf Dauer kann der nächtliche Besuch nämlich den eigenen Schlaf sehr stören.

Kinder dürfen ruhig eigene Vorschläge machen, was ihnen bei Angst in der Nacht helfen kann. Vielleicht finden sich Kompromisse: Die Kinder dürfen ins Elternschlafzimmer kommen, aber nicht in deren Bett, sondern auf eine separate große Matratze. Oder die Kinder bekommen T-Shirts, die nach Mama und Papa riechen, damit sie sich sicherer fühlen.

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