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So wählen Eltern passende Computerspiele aus

Geld für zusätzliche Spielinhalte, Online-Chats und Gewaltdarstellungen - viele Computerspiele sind für Kinder ungeeignet. Eltern sollten sich daher vorab über die Titel informieren.
Computerspiele gehören für die meisten Kinder inzwischen zum Alltag. Dennoch sollten Eltern prüfen, ob die Games tatsächlich kindergerecht sind. Foto: Stefan Sauer Computerspiele gehören für die meisten Kinder inzwischen zum Alltag. Dennoch sollten Eltern prüfen, ob die Games tatsächlich kindergerecht sind.
Berlin. 

Ob Konsole, Computer, Tablet oder Smartphone: Kinder können mittlerweile auf vielen verschiedenen Geräten Spiele spielen. Mit der größer werdenden Auswahl ist es umso wichtiger, dass Eltern den Überblick behalten.

Einige Punkte helfen ihnen dabei, erläutert die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht”:

- Viele Spiele bieten die Möglichkeit, gegen Geld zusätzliche Inhalte zu erwerben. Vor allem Gratis-Titel verfahren nach diesem Prinzip. Eltern sollten ihren Kindern vermitteln, dass auch diese Angebote echtes Geld kosten und sich kleine Beträge summieren. Gerade Spielanfängern fällt es am Anfang schwer, das zu durchschauen. Mit älteren Kindern können Eltern ein festes Budget vereinbaren.

- Eltern sollten sich die Spiele von ihren Kindern zeigen lassen: Ein Austausch erhöht die Chancen, dass sich das Kind auch dann an seine Eltern wendet, wenn es einmal Probleme gibt.

- Wenn Eltern die aktuellen Spiele kennen, können sie besser vor möglichen Risiken warnen. Einige Games mit Onlinefunktionen bieten beispielsweise Chats zwischen den Spielern an. Solche Angebote sind meist ungefiltert, beleidigende Nachrichten werden nicht blockiert.

(dpa)
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