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Wünsche an die Kinder vor Rente offen ansprechen

Mit den Enkeln im Aquazoo: Doch nicht jeder stellt sich so seinen Ruhestand vor. Foto: Martin Schutt Mit den Enkeln im Aquazoo: Doch nicht jeder stellt sich so seinen Ruhestand vor. Foto: Martin Schutt
Nürnberg. 

Die Kinder erwarten, dass Opa sich im Ruhestand regelmäßig um die Enkel kümmert. Dabei hat der vielleicht etwas ganz anderes geplant. Um solchen familiären Konflikten früh zu begegnen, sollten die Generationen vor allem eines: miteinander reden.

Wer bald in Rente geht, vermeidet Konflikte im Ruhestand mit den Kindern am besten mit Offenheit. „Unausgesprochene Erwartungen sind ein großes Problem”, sagt die Psychogerontologin Susanne Wurm. Kinder erwarten vielleicht, dass sich Oma oder Opa im Ruhestand mehr um die Enkel kümmern. Andersherum hoffen Eltern, im Alltag mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können, wenn sie nicht mehr arbeiten. Die Professorin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg rät daher: Solche Wünsche möglichst früh ansprechen - sonst sind viele später enttäuscht.

Wurm rät den Älteren auch, nicht zu hohe Erwartungen an ihre Kinder zu haben. „Für die Kinder wird es sonst noch zur Last, dass sie irgendetwas erfüllen müssen.” Spüren sie erst gar keinen Zwang, sind sie in der Regel viel eher bereit, sich zu kümmern. Das gelte natürlich auch umgekehrt.

Dass viele Familien gar nicht mehr in einer Stadt leben, habe daher auch Vorteile. „Heute sind die Erwartungen, sich gegenseitig zu helfen, gar nicht mehr so hoch. Viele wissen ja von vorneherein, dass das über die Entfernung nicht regelmäßig möglich ist.”

(dpa)
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