Rituale helfen beim Einschlafen

Ausreichender und erholsamer Schlaf ist Voraussetzung für den Erhalt der Gesundheit. Mit einigen Tricks lässt sich die Schlafqualität deutlich verbessern.
Schlaf ist ein muss. Wer dauerhaft weniger als sieben bis acht Stunden schläft, schadet seiner Gesundheit. Foto: Patrick Pleul Schlaf ist ein muss. Wer dauerhaft weniger als sieben bis acht Stunden schläft, schadet seiner Gesundheit.
Berlin. 

Ohne Schlaf geht es nicht. Vor allem das Gehirn braucht den Offline-Status, denn in der Nacht wird verkabelt, was am Tag erlebt wurde.

Bekommt ein Erwachsener dauerhaft weniger als sieben bis acht Stunden Schlaf pro Tag, geht es ihm nicht gut, erklärt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte” (Ausgabe 1. September 2018). Dabei kann jeder selbst einiges für einen gesunden Schlaf tun.

Wer sich am Tag viel bewegt, kann abends besser einschlafen. Kurz vor dem Schlafengehen empfiehlt sich Sport dagegen nicht mehr. Ab dem Nachmittag sollten koffeinhaltige Wachmacher wie Kaffee oder schwarzer Tee tabu sein. Alkohol taugt nicht als Schlafmittel: Man schläft vielleicht gut ein, aber schlechter durch.

Muss der Magen fettreiches Essen verdauen, kann das ebenfalls wachhalten. Abends also leicht und nicht zu üppig essen und genügend Abstand zur Bettgehzeit einhalten. Auch Nickerchen am Tag können den Nachtschlaf stören. Gut ist ein regelmäßiger Wach- und Schlafrhythmus.

Fernseher, Smartphone oder Tablet sollten nicht bis zum Schlafengehen laufen. Einschlafrituale oder Entspannungsübungen helfen, gedanklich abzuschalten und aus dem Sorgenkarussell auszusteigen. Das Schlafzimmer wird gut durchgelüftet und abgedunkelt, 16 bis 20 Grad sind eine ideale Schlaftemperatur.

Wer nachts wach wird, sollte sich mit dem Blick auf den Wecker nicht verrückt machen. Bei allzu langem Wachliegen im Bett kann man versuchen, die Zeiten etwas zu verkürzen: Man geht später schlafen und steht früher auf. Mitunter können auch Medikamente als Nebenwirkung den Schlaf beeinträchtigen. Möglich ist das laut der Apothekenzeitschrift bei Betablockern, bestimmten Antidepressiva oder Medikamenten gegen Blasenschwäche. Dann sollte man mit dem Arzt über mögliche Alternativen reden.

(dpa)
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