Flöhe vom Lorbeer entfernen

Auf der Blattunterseite nistet sich der Lorbeerblattfloh ein. Hobbygärtner sollten betroffene Blätter entfernen. Foto: Marion Nickig Auf der Blattunterseite nistet sich der Lorbeerblattfloh ein. Hobbygärtner sollten betroffene Blätter entfernen. Foto: Marion Nickig
Bonn. 

Lorbeerbäume sind in diesen Wochen besonders geplagt von Schädlingen. Lorbeerblattflöhe und Schildläuse machen sich breit. Hobbygärtner können ihre Pflanzen retten, indem sie die Schädlinge abkratzen.

Der Lorbeerblattfloh befällt derzeit die Lorbeerbäume (Laurus nobilis). Er saugt Saft aus den Blättern. Die Folge: Die jüngeren Blätter rollen sich ein, werden leicht gelblich und sind deformiert. Später sterben die beschädigten Bereiche ab und vertrocknen, erläutert der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die Tiere finden sich an der Blattunterseite, die Larven sind teils mit weißer Wachswolle bedeckt.

Neben dem Lorbeerblattfloh können sich Schildläuse auf dem immergrünen Gehölz breitmachen. Beide Schädlinge scheiden klebrigen Honigtau auf den Blätter aus, weshalb diese oft stark mit Schmutz überzogen sind. Aber es kommt noch dicker für den Lorbeer: Auf den Ausscheidungen kann sich in der Folge schwarzer Rußtaupilz ansiedeln.

Hobbygärtner können etwas gegen die Schädlinge tun: Sie kratzen die Flöhe und Schildläuse am besten von den Blättern ab, erläutert der Pflanzenschutzdienst. Betroffene Blätter entfernen sie und schneiden stärker befallene Triebe zurück. Ein Pflanzenschutzmittel müsse nur bei extremem Befall zum Einsatz kommen. Dann dürften die Lorbeerblätter aber nicht mehr zum Würzen von Speisen verwendet werden.

(dpa)
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