Mieter in Neubau hat Anrecht auf angemessenen Hitzeschutz

Eine helle Mietwohnung - darüber freuen sich viele. Was jedoch, wenn sich die Räumlichkeiten zu sehr aufheizen? Ein Urteil schafft jetzt Klarheit.
Lichtdurchflutet mit hohen Fenstern - so mögen viele ihre Wohnung. Doch für die heißen Tage sollte auch für einen Hitzeschutz gesorgt sein. Foto: Rainer Jensen Lichtdurchflutet mit hohen Fenstern - so mögen viele ihre Wohnung. Doch für die heißen Tage sollte auch für einen Hitzeschutz gesorgt sein. Foto: Rainer Jensen
Recklinghausen. 

Mieter in einem Neubau haben Anspruch auf einen angemessenen Hitzeschutz. Das gelte besonders, wenn es sich um eine hochpreisige, gut ausgestattete Wohnung handelt, erläutert Claus O. Deese, Geschäftsführer vom Mieterschutzbund in Recklinghausen. Er beruft sich auf ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg (Az.: 46 C 108/04). In dem verhandelten Fall ging es um eine Wohnung, die sich durch die Sonne auf deutlich über 26 Grad aufheizte. Der Mieter forderte daher vor Gericht einen Wärmeschutz - erfolgreich. Die Richter entschieden, dass die Schutzvorkehrungen an einer Wohnung den baurechtlichen Bestimmungen zum Zeitpunkt des Baus entsprechen müssen. Die Vermieterin musste nachrüsten.

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