Keine Gesichtserkennung mit Googles Datenbrille

Google wird auf seiner Computer-Brille Glass zumindest vorerst keine Apps mit Gesichtserkennungs-Funktion zulassen. Der Internet-Konzern nahm ein ausdrückliches Verbot in die Regeln für Software-Entwickler auf.
Mit der Computer-Brille Google Glass sind viele Datenschutz-Sorgen verbunden. Der Konzern schiebt nun mit neuen Regeln einigen Funktionen den Riegel vor. Foto: John G. Mabanglo Mit der Computer-Brille Google Glass sind viele Datenschutz-Sorgen verbunden. Der Konzern schiebt nun mit neuen Regeln einigen Funktionen den Riegel vor. Foto: John G. Mabanglo
New York. 

Google werde keine Gesichtserkennung zu seinen Produkten hinzufügen, bevor der Schutz der Privatsphäre gesichert sei, betonte das Unternehmen in der Nacht zum Samstag.

Google Glass, die Computer-Brille mit Kamera und kleinem Bildschirm vor dem Auge des Nutzers hatte von Anfang an Datenschutz-Sorgen ausgelöst. Einige Software-Entwickler fingen bereits damit an, sich Anwendungen mit Gesichtserkennung auszudenken.

Eine weitere Sorge ist, dass Glass-Träger Menschen in ihrer Umgebung ohne deren Wissen fotografieren könnten. Google verbot jetzt Apps, die Fotos oder Videos mit ausgeschaltetem Bildschirm aufnehmen - damit wäre zumindest erkennbar, dass die Brille gerade an ist.

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