Fischtreppe Geesthacht bietet wieder Führungen an

Fische, die treppauf schwimmen, bekommt man nicht oft zu sehen. Möglich ist dies jedoch an der größten Fischaufstiegsanlage Europas in Geesthacht. Der Betreiber Vattenfall bietet in den Sommermonaten Führungen für Besucher an.
Um nach dem Bau des Kraftwerks Hamburg-Moorburg negative Auswirkungen auf geschützte Fischarten zu verhindern, hat Vattenfall eine Fischtreppe gebaut. Foto: Jens Büttner Um nach dem Bau des Kraftwerks Hamburg-Moorburg negative Auswirkungen auf geschützte Fischarten zu verhindern, hat Vattenfall eine Fischtreppe gebaut.
Geesthacht. 

Fische können die Fischtreppe bei Geesthacht im Kreis Herzogtum Lauenburg jederzeit passieren. Menschliche Besucher dagegen haben nur zwischen April und Oktober im Rahmen von geführten Besichtigungen die Chance, sie zu erkunden.

Start der Touren ist der 21. April, teilte der Betreiber Vattenfall mit. Der Energiekonzern hatte die 550 Meter lange, aus 49 Einzelbecken bestehende Anlage 2010 am Nordufer der Elbe angelegt, um Fischen an der Staustufe Geesthacht den Aufstieg in ihre stromaufwärts liegenden Laich- und Aufwuchsgebiete zu erleichtern. 

Bei den rund 90-minütigen Führungen erfahren Besucher Wissenswertes über das Projekt, das als größte Fischaufstiegsanlage Europas gilt,  und die Artenvielfalt der Elbfische. Seit der Eröffnung haben nach Angaben Vattenfalls mehr als zwei Millionen Fische die Fischtreppe genutzt. Darunter waren auch Exoten wie der Streifenbarsch und der Sibirische Stör. Der mit 31,5 Kilogramm schwerste und mit 1,70 Meter längste Fisch war ein Wels. Insgesamt wurden dort bislang 50 verschiedene Arten nachgewiesen. 

Bereits seit 1998 gibt es am Südufer der Elbe eine kleinere Fischtreppe, die aber von größeren Arten nicht genutzt werden kann.

(dpa)
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