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Golf: Glänzender Start der Neuhofer Damen

Von Unterschiedlicher hätte der Start der beiden Teams des GC Neuhof in die Zweite Bundesliga Mitte nicht sein können.
Symbolbild Golf (c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Friso Gentsch (dpa) Symbolbild Golf (c) dpa - Bildfunk+++
Dreieich. 

Während die Frauen in St. Johann auf dem Hochplateau des Wissbergs im Golfclub Rheinhessen mit einem souveränen Tagessieg einen Einstand nach Maß in die Zweite Bundesliga feierten, mussten sich die mit Aufstiegsambitionen angetretenen Männer des GC Neuhof mit einem enttäuschenden vierten Platz begnügen.

In die Wertung kamen lediglich die Einzel, die statt – wie vorgesehen – um 7.30 Uhr erst um 9 Uhr begonnen hatten. Da die Spieltage der Zweiten Bundesliga im Gegensatz zur Ersten Liga, die seit dieser Saison an zwei Tagen gespielt wird, in einem Stück durchgezogen werden, war es dann schon zu spät, um die Vierer bis zum Einbruch der Dunkelheit zu Ende zu bringen.

Beim Golfclub Neuhof wird viel davon abhängen, ob Profi Laura Fünfstück Zeit hat für ihren Heimatverein zu spielen. Diesmal konnte die in Langen lebende 23-Jährige, die nach nur zwei Einsätzen bei den Profis – in Südafrika und in Marokko – bereits auf Rang 48 der „Ladies European Tour“ vorgestoßen ist, ihrem Verein helfen. Und wie sie es tat: Mit 67 Schlägen unterspielte sie auf dem anspruchsvollen Platz das Par um fünf Schläge, was die beste Leistung des Tages war. Außer ihr blieb unter Par (72) nur noch die Deutsche Lochspielmeisterin Paula Kirner (Riedstadt), die eine 69er-Runde schaffte. Da bei Neuhof mit Linn Emily Weber (73) noch eine zweite Spielerin gut in Form war, lag das Team am Ende 15 Schläge vor dem zweitplatzierten Nachbarn Riedstadt, der beim nächsten Spieltag am 27. Mai Gastgeber ist. Für den GC Neuhof spielten erstmals die Eigengewächse Chiara Schumann und Magdalena Elle Rittmeister, die beide mit einer 78 in die Wertung kamen. Noch einen Schlag weniger benötigte Marie-Theres Liehs. Das Streichresultat lieferte Britta Schneider (81).

Kein Grund zur Panik

„Uns kam das Streichen der Vierer nicht gerade entgegen. So hatten wir keine Chance, die drei Ausrutscher aus den Einzeln wettzumachen“, bedauerte Herren-Teamchef Norman Schenk. Während Luca Julian Stadtfeld und Tom Barzen (jeweils 82) gar nicht zu ihrem Rhythmus fanden, verdarb sich Neuzugang Yannic Völker ein besseres Resultat als 80 Schläge auf der Bahn 12 (Par 4), für die er acht Schläge benötigte. „Die anderen haben gut gespielt, damit wären wir vorne dabei gewesen“, meinte Schenk angesichts der Resultate von Jan-Phillip Heyen (71), Ludwig Schäfer (73), Benedict Gebhardt (74), Philipp-Noah Nazet (76) und Marco Ullmann (77). „Das ist aber kein Grund zur Panik. Wir haben den Start verpatzt. Wir können immer noch das Aufstiegsspiel erreichen. Aber jetzt darf nichts mehr schief gehen“, so Schenk.

Dass der GC Rheinhessen auch weiterhin so auftrumpft wie bei seinem Sieg glaubt er nicht. „Zum einen haben sie daheim gespielt, zum anderen wird ihr Profi Maximilian Schmitt nicht immer dabei sein können.“ Der 20-Jährige spielte eine sehr starke 66er-Runde.

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