E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 30°C

Fußball: Aus dem Gewühl zum ersten Punkt

Eintrachts B-Junioren waren am Wochenende die einzige siegreiche Mannschaft aus Frankfurt in den Junioren-Bundesligen.
Kommt ein Eckball geflogen: Laurin Stich von Eintracht Frankfurt steigt am höchsten. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Kommt ein Eckball geflogen: Laurin Stich von Eintracht Frankfurt steigt am höchsten.
Frankfurt. 

Gegen den ebenfalls noch sieglosen 1. FC Nürnberg ergatterten die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt in ihrem zweiten Saisonspiel immerhin ihren ersten Punkt. Trotzdem stehen sie in der Tabelle der U19-Bundesliga nach dem glücklichen 1:1 weiter auf einem Abstiegsplatz. Genau wie Nachbar FSV Frankfurt, denn die Bornheimer blieben auch im dritten Anlauf erfolglos.

Eintracht Frankfurt hatte gegen Nürnberg mit einem Freistoß von Nils Stendera die erste richtige Gelegenheit, der ging aber einen halben Meter über das Tor (10.). Dann war Gästetorwart Jonas Wendlinger gegen Umar Sarho (20.) und Alessandro Albanese (25.) zur Stelle. Auf der Gegenseite musste Keeper Tobias Stirl zweimal gegen Linus Rosenlöcher zupacken (16./33.). So richtig zwingend war das aber alles nicht. Und dann gab es vor der Pause noch einmal Eckball für Nürnberg: Die Eintracht konnte nicht wirklich klären, und Benas Satkus traf per Kopf zur Gästeführung (45.+2).

Eine Viertelstunde nach Wiederbeginn hatte SGE-Trainer Tomislav Stipic genug gesehen und wechselte dreimal aus. Die Viererkette war damit auch aufgelöst, ein dritter Angreifer sollte die Wende bringen. Doch es fehlte nach wie vor an Durchschlagskraft. Dann brachte Stipic Abdulkerim Cakar für Albanese (83.) – und der erzielte vier Minuten später aus dem Gewühl heraus den Ausgleichstreffer. „Die Jungs haben den Kampf angenommen und eine tolle Mentalität bewiesen“, freute sich Stipic.

Der FSV Frankfurt wollte beim FC Ingolstadt die ersten Punkte holen. Laut Trainer Hakan Sünal war sein Team auch gut auf die Spielweise der Gastgeber vorbereitet, aber es patzte gleich zweimal. Torhüter Niklas Schwaar konnte den Ball vor dem 1:0 nicht festhalten, Maximilian Breuning war zur Stelle und schob die Kugel über die Linie (10.). Dann stand die Abwehr bei einem weiteren langen Ball falsch, Filip Bilbija legte das 2:0 nach (15.). Doch die Frankfurter wehrten sich. Filip Pandza brachte sein Team mit dem 1:2 zurück ins Spiel (30.).

Fortan dominierten zwar die Gäste, doch sie patzten noch mal: Robin Williams foulte und sah für diese „Notbremse“ die Rote Karte. Felix Bachmann versenkte den fälligen Freistoß zum 3:1 (57.). Trotz dieses Rückschlags zeigte der FSV Moral und versuchte nochmals den Anschluss herzustellen. „Wir haben mit zehn Mann richtig Dampf gemacht, Torchancen waren da“, lobte Sünal, er stellte aber auch klar: „Die Qualität in der Box hat gefehlt.“ Einen Offensivspieler vom Nachbarn Eintracht Frankfurt und einen Torhüter werde man diese Woche noch verpflichten, kündigte der Coach an. Und dann hofft er, dass sein Team am kommenden Samstag (12 Uhr) mit einem Erfolg im DFB-Junioren-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli „einen Turnaround schaffen“ kann.

Richtig gute Qualität

Die B-Junioren von Eintracht Frankfurt sind durch das 4:0 bei der Spvgg. Unterhaching an die Tabellenspitze der U17-Bundesliga zurückgekehrt.

Bereits nach sechs Minuten brachte Mittelfeldspieler Patrick Markiewicz die Mannschaft von Trainer Frank Leicht in Führung, bei der die verletzten Ali Loune und Elias Kurt fehlten. Einmal drohte der Ausgleich, aber Hasan Kaygisiz vergab die große Chance. Und weil auf das kurz darauf fällige 0:2 durch Tim Littmann (29.) prompt der nächste Treffer von Markiewicz fiel (30.), war die Partie früh entschieden. Littmann ließ ebenfalls noch seinen zweiten Treffer folgen (73.).

Unterhachings Trainer Marc Unterberger erkannte an: „Da stand bei Frankfurt richtig Qualität auf dem Platz.“ Sein Frankfurter Kollege Leicht mochte da nicht widersprechen, er verwies aber auch auf das konzentrierte Vorgehen seines Teams: „Wir haben über die gesamte Spieldauer konsequent gegen den Ball gearbeitet und den Gegner dadurch kaum in die Gefahrenzone kommen lassen. Und wir konnten die sich bietenden Räume effektiv nutzen.“

(rst)

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen