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Damen-Tennis: Das Konzept greift

Von Ist der Kader recht klein und entstehen dann noch Personalsorgen, kann aus einem Titelaspiranten schnell ein Abstiegskandidat werden. Eine breite Basis ist also vonnöten, um den sportlichen Misserfolg zu verhindern. Und diese haben die Tennisspielerinnen von Eintracht Frankfurt.
Alina Nagel (Eintracht) gewann ihr Einzel gegen Wiesbaden, zog tags darauf aber den Kürzeren. Foto: Temizer Alina Nagel (Eintracht) gewann ihr Einzel gegen Wiesbaden, zog tags darauf aber den Kürzeren.
Frankfurt. 

Die vor dem Rundenstart als Mitfavorit gehandelte Mannschaft ist ungeachtet einiger unerwarteter Ausfälle nicht ins Bodenlose gestürzt, sondern hält sich in der Tennis-Hessenliga im gesicherten Mittelfeld des Klassements.

Dabei traf es die Adlerträgerinnen knüppeldick. Die erst 23-jährige Hanna Landener, in der vergangenen Saison auf Position eins sieben Mal siegreich und sich lediglich Hessenmeisterin Natalie Pröse unterlegen, erklärte sechs Wochen vor dem Rundenstart, dass sie ihr Pensum stark heruntergefahren habe und mit dem trainingsintensiven Sport aufhören wolle.

Und die Absicht, die Mannschaft zu verjüngen, wurde unfreiwillig unterlaufen. Die neu geholte 16-jährige Julia Hacke, für die Position zwei vorgesehen, pausiert wegen einer Überbelastung der Rückenmuskulatur schon fünf Wochen. Eingeplant war ursprünglich auch der Einsatz der 17-jährigen Nikolina Pjanic, die sich aber dafür entschied ihre Karriere voranzutreiben und ausschließlich Turniere zu spielen. Mit ihr kam man schließlich überein, dass sie für die Eintracht wenigstens in diesem Frühjahr noch in der Juniorinnen-Hessenliga antritt. Für den Sommer ist nun für Turniere freigestellt. Die Hessische U16-Meisterin Jennifer Weigl soll in dieser Runde Hessenligaluft schnuppern, darf sich aber nicht festspielen (nach dem zweiten Einsatz). Denn die Zweite Damen-Mannschaft der Eintracht hat im August noch drei Spiele in der Verbandsliga und muss ohnehin schon auf einige Akteurinnen verzichten, die ans Hessenligateam abgegeben wurden.

SC 80 mausert sich in der Hessenliga zum Titelanwärter

Die Tennisspielerinnen des SC 80 Frankfurt mischen weiter die Hessenliga auf. Nachdem der große Titelfavorit TC Bad Homburg am Samstag überraschend beim THC Hanau mit 4:5 unterlag, ist das Team von

clearing

So kam es, dass man am Riederwald notgedrungen auf Erfahrung setzte. Die jüngste im Team ist die eigentlich nicht vorgesehene 23-jährige Russin Jana Sizikova, die spontan am ersten Wochenende aushalf, ihre beiden Einzel gewann und eventuell noch einmal zur Verfügung stehen wird. Zu Sandra Doublier, Alina Nagel und Katharina Stratmann gesellten sich Eva Theron und Pavla Cermáková, die nach einer einjährigen Babypause ins Team zurückkehrten.

Die einzige neue Spielerin, die beim 5:4-Erfolg am Samstag in Wiesbaden sowie bei der gestrigen 3:6-Niederlage gegen das starke Team Tennis 65 Eschborn auf dem Platz stand, war Anna Depenau. Bei Bedarf kann die Eintracht allerdings auch noch auf die im Oktober 2016 als Trainerin zum Verein gekommene Azra Mann zurückgreifen. Die frühere Fed-Cup-Spielerin von Bosnien und Herzegowina ist immer noch imstande, selbst 20 Jahre jüngere Spielerinnen zu besiegen.

Gute Möglichkeiten

„Unsere Stärke ist die Dichte innerhalb der Damen-Sektion. Unsere Zweite und Dritte Damen-Mannschaft spielen in der Verbandsliga, die Damen IV in der Gruppenliga. Unsere Juniorinnen, 2016 Hessenmeister, bekommen so genügend Möglichkeiten, sich im Damen-Bereich zu entwickeln“, sagt der Sportliche Leiter Carsten Müller nicht ohne einen gewissen Stolz. Das Konzept sei es, die Nachwuchsteams möglichst hochklassig spielen zu lassen, um die Jugendlichen mit harten Matches an die Erste Mannschaft heranzuführen.

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