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Fußball-Verbandsliga Süd: Der Lerneffekt soll zu erkennen sein

Am zweiten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd gastiert der FV Bad Vilbel am Sonntag (15 Uhr) beim Aufsteiger Rot-Weiss Frankfurt II. Und mit dem SV FC Sandzak muss der zweite Frankfurter Aufsteiger zeitgleich beim Hanauer SC ran.
Foto: © berc - Fotolia.com
Frankfurt. 

Eigentlich sollte es der erste Verbandsliga-Spieltag der Vereinsgeschichte werden, doch dann blieb der SV FC Sandzak außen vor – die Sportanlage der Frankfurter in Bonames war nicht nutzbar, unter anderem weil es kein fließendes Wasser gab. Nun wird die Partie wohl für den FC Bensheim gewertet. Eine definitive Entscheidung steht aber noch aus. Was übrigens auch für den eigentlich fälligen Abzug von sechs Punkten wegen der in der abgelaufenen Runde fehlenden Zweiten Mannschaft und Jugend gilt. Ausgesprochen wurde schon die Strafe für das Fernbleiben beim Frankfurter Sparkassen-Cup, das Sandzak 200 Euro kostet.

Ein optimaler Start in ein Spieljahr sieht sicher anders aus. Bei Rot-Weiss Frankfurt II läuft die Organisation besser als beim Stadtrivalen Sandzak, sportlich aber ging es mit dem 0:2 bei der TS Ober-Roden nicht gut los. „Ich weiß nicht genau, wie weit wir sind, aber ich weiß, dass ich von jedem Spieler verlange, dass er seine Aufgabe erfüllt. Und ich möchte eine Steigerung von jedem Einzelnen sehen, einen Lerneffekt erkennen. Dafür haben wir intensiv gearbeitet und die Dinge klar angesprochen“, sagt Trainer Hicham Tahrioui vor dem Spiel gegen den FV Bad Vilbel, der in den letzten beiden Spielzeiten jeweils Dritter war und schon deswegen zu den Favoriten gehört. „Die wollen Meister werden, wir brauchen Punkte“, beschreibt Tahrioui die Ausgangslage.

In welcher Aufstellung sein Team am Brentanobad aufläuft, hängt auch ein bisschen von der Personalsituation bei der Ersten Mannschaft ab, die schon am heutigen Samstag in Griesheim spielt. Amir Mustafic vom FV Bad Vilbel hat bei seinem Team am ersten Spieltag viel Licht gesehen, aber auch etwas Schatten: „Das Spiel gegen den Ball war ordentlich, besonders im Vergleich zu manchem Vorbereitungsspiel. Mit Ball haben wir letzte Saison besser ausgesehen, da müssen wir wieder hinkommen. Wenn uns das gelingt, sind wir definitiv für jeden Gegner schwer zu schlagen.“ Der Gegner vom Sonntag ist für Bad Vilbels Trainer ein Buch mit sieben Siegeln: „Ich kenne Rot-Weiss II nicht – woher auch, die meisten Spieler waren ja letztes Jahr noch in der A-Jugend oder haben ganz woanders gespielt.“ Seine eigene Mannschaft ist bis auf Urlauber Anastasios Keoseoglou komplett.

Schnell dazulernen

Türk Gücü Friedberg ist zwar mit dem erhofften Sieg gestartet, hatte beim 4:3 gegen Viktoria Urberach aber aus auch das nötige Glück, wie Trainer Mustafa Fil unumwunden zugab. „Wir sollten schnell dazulernen und vor allem so schnell wie möglich die 40 Punkte voll machen, damit wir nicht in Abstiegssorgen geraten“, sagt er vor dem morgigen Heimspiel gegen Eintracht Wald-Michelbach (15 Uhr). An Qualität mangele es zwar nicht, durch Urlaube, Verletzungen und Verpflichtungen beim Stadtpokal aber sei die Form noch nicht ganz da, wo er sie haben wolle: „Es wird schwierig, wir müssen schnell in die Spur kommen. Und wir müssen und werden am Teambuilding arbeiten – nur gute Spieler zu haben reicht nicht, wir müssen eine richtige Mannschaft werden.“ Wobei eines auch klar sei, wie Fil einräumt: „Bei diesem Kader ist das Jammern auf hohem Niveau.“

(rst)
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