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Fußball: Die Speuzer setzen auf Heimsieg

Der Saisonstart der Frankfurter Mannschaften war sehr durchwachsen: Gleich drei von ihnen finden sich auf Abstiegsplätzen wieder.
So würden sich die Spieler der Speuzer am liebsten jetzt auch zu Hause zeigen: Jubelnd. Der erste Heimsieg der Saison soll her. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) So würden sich die Spieler der Speuzer am liebsten jetzt auch zu Hause zeigen: Jubelnd. Der erste Heimsieg der Saison soll her.
Frankfurt. 

Am Samstagabend empfängt der FFV Sportfreunde mit dem FC Erlensee den Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga Süd an der Mainzer Landstraße. Der hat sich nach zwei Aufstiegen in Folge auch auf diesem Niveau fast schon als „Übermannschaft“ präsentiert und bei seinen vier Siegen 18:2 Tore erzielt. Zuletzt wurde der Mitfavorit Hanauer SC mit 5:1 regelrecht vom Platz gefegt. Los geht es um 18 Uhr.

Beim FFV Sportfreunde war man nach zwei Heimniederlagen vielleicht schon leicht am Grübeln, hat sich mit dem Sieg in Usingen aber zuletzt etwas freigeschwommen. Aktuell ist die Mannschaft von Trainer Mehmet Somun Frankfurts am besten dastehender Vertreter in dieser Liga und hat sich auch für Sonntag etwas vorgenommen. Somun kann fast aus dem Vollen schöpfen, nur bei Francesco Puglisi und Ernad Dananovic wird sich erst kurzfristig entscheiden, ob sie spielen können. „Erlensee ist als Aufsteiger beeindruckend gestartet, ist vielleicht eine Überraschungsmannschaft oder doch ein Geheimfavorit. Wir wissen jedenfalls, dass die zum Teil schon seit der Jugend zusammenspielen. Und sie haben ja auch mit zwei Aufstiegen in Folge bewiesen, wie stark sie sind. Dafür sprechen auch die vielen Tore, die sie schon geschossen haben und die wenigen Gegentreffer. Das ist definitiv eine Hausnummer für uns und wir haben großen Respekt. Trotzdem ist unser Ziel, den ersten Heimsieg einzufahren“, sagt der Coach der „Speuzer“.

Am Sonntag (15 Uhr) will die SG Bornheim/Grün-Weiß endlich in der für sie neuen Spielklasse ankommen. Wobei das Vorhaben im Spiel beim langjährigen Hessenligisten Rot-Weiß Darmstadt keineswegs leicht werden dürfte. „Wir hoffen, dass unsere Arbeit mal mit einem Dreier belohnt wird. Aber dafür müssen wir gedankenschneller handeln und bissiger in den Zweikämpfen sein. Wenn wir das schaffen, sammeln wir bald wie die Eichhörnchen Punkt für Punkt“, glaubt Trainer Maik Rudolf. Teklu Tewelde fällt allerdings aus, da er als Co-Trainer mit der U17 von Eintracht Frankfurt bei deren Spiel in Ingolstadt ist. Adrian Richter ist noch im Urlaub, Bela Schuster gesperrt.

Zeitgleich mit Bornheim muss der angeschlagen wirkende SV FC Sandzak bei der TS Ober-Roden ran. Die Frankfurter kassierten am Mittwoch beim 0:4 gegen Eintracht-Waldmichelbach die Gegentore Nummer sieben bis zehn in den zwei Spielen, die sie binnen acht Tagen absolvieren mussten. Trainer Edin Softic verwies danach erneut auf die personalbedingt schwierige Vorbereitung. Erst nach und nach kommt sein Kader zusammen, im Vergleich zur Konkurrenz wurde noch relativ wenig trainiert. Am Sonntag kann Goran Dokic wieder auflaufen, dessen „Notbremse“ im Spiel beim FC Erlensee nur eine Sperre für eine Partie nach sich gezogen hatte.

Rot-Weiss Frankfurt beschließt am Sonntag um 17 Uhr den Spieltag mit der Partie gegen Hanau 93. Im Team der Gäste dürfen die Frankfurter mit ihrem früheren Trainer Danyiel Cimen und Defensivspieler Tim Fließ zwei ehemalige „Rote“ begrüßen. Der neue Rot-Weiss-Trainer Slobodan Komljenovic ist nach einer Niederlage und einem Sieg leidlich zufrieden: „Es wird langsam besser, aber klar merkt man der Mannschaft den großen Umbruch an, der hier vollzogen wurde. Wir sind noch nicht wirklich eingespielt und es wird sicher noch eine Weile dauern, bis alles so funktioniert, wie wir uns das wünschen.“ Die eine oder andere Verstärkung, sagt Komljenovic außerdem, würde dem Team noch gut zu Gesicht stehen: „Wir würden gerne noch zwei Spieler für die Offensive holen. Die müssten uns aber sofort weiterhelfen. Nur werden solche Leute von einigen Vereinen gesucht und sind deshalb nur schwer zu bekommen.“ Ob Zamir Daudi und Faruk Arslan am Sonntag spielen können, ist noch ungewiss – beide plagen sich mit muskulären Problemen herum. Alle anderen Spieler stehen wohl zur Verfügung. rst

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