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Volleyball: Eintracht-Frauen bezwingen Hanau in vier Sätzen

Von Nicht schön, aber erfolgreich: Nach diesem Motto fuhr Eintracht Frankfurt vor eigenem Publikum drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest ein.
Gemeinsame Blockarbeit: Die Eintrachtlerinnen Beatrice Drengwitz (links) und Franziska Martian strecken sich beim Schmetterschlag der Hanauerin Isa Bergmann. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Gemeinsame Blockarbeit: Die Eintrachtlerinnen Beatrice Drengwitz (links) und Franziska Martian strecken sich beim Schmetterschlag der Hanauerin Isa Bergmann.
Frankfurt. 

„Die Hauptsache waren die drei gewonnenen Punkte, die uns einen Abstand zur Abstiegszone beschert haben“, kommentierte Alexander Köbler, Trainer der Regionalliga-Volleyballerinnen von Eintracht Frankfurt, den Pflichtsieg gegen den TSV Hanau. Als hässlich, aber spannend bezeichnete Köbler den 3:1 (26:24, 25:21, 20:25, 25:22)-Sieg seiner Mannschaft.

Für den Vier-Satz-Erfolg-Erfolg seien laut Köbler drei Aspekte ausschlaggebend gewesen: „Wir haben sehr gut aufgeschlagen, allen voran Beatrice Drengwitz und Hanna Turkovic. Und wir haben in den drei gewonnenen Sätzen jeweils Aufschlagserien von sechs, sieben Punkten geschlagen.“ Die Zuspielerinnen Beatrice Drengwitz und Christina Brunnhuber hätten es mit klugen Pässen verstanden, den gegnerischen Mittelblock aus dem Spiel zu nehmen. Ebenso wichtig sei es gewesen, dass die langen Ballwechsel meistens mit einem Punkt für die Gastgeberinnen endeten.

Das aktuelle Problem der Eintracht ist der zu kleine Kader. Die brasilianische Außenangreiferin Ligia Manguino hat ihren Studien-Aufenthalt in Frankfurt beendet und ist in ihre Heimat zurückgekehrt. Gegen Hanau saß auf der Bank keine Alternative für den Mittelblock und den Außenangriff. „Da müssen wir hoffen, dass sich niemand verletzt“, kommentiert Köbler die Situation.

Wie so häufig verschliefen die Adlerträgerinnen den Start. Nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich hatten sie beim Stand von 21:24 drei Satzbälle gegen sich. Mit einer guten kämpferischen Leistung sowie mit einigen verwandelten Schmetterbällen von Außenangreiferin Turkovic, der besten Frankfurterin an diesem Tag, wurden fünf Punkte in Folge zum 26:24 geholt. Der zweite Satz blieb bis zum 10:10 ausgeglichen, dann zogen die Frankfurterinnen davon. Umgekehrt liefen die Gastgeberinnen im Durchgang drei dem Rückstand von Anfang an hinterher.

Auch zu Beginn des vierten Satzes wirkte die Eintracht mutlos. „Es war kein sauberes Spiel. Eher Kampf und Krampf“, so Köbler, der mit Genugtuung feststellten konnte, dass seine Ansprache bei der frühen Auszeit (2:5) doch etwas Leben in das Spiel seines Teams brachte. Nun zog Frankfurt unaufhörlich davon. Etwas Sand ins Getriebe kam erst beim Stand von 24:18. Nachdem vier Matchbälle vergeben wurden, schlugen die Hanauer einen Aufschlag ins Netz.

Am gastieren die Frankfurterinnen beim souveränen Spitzenreiter SSC Freisen ohne ihren Trainer (ist vereist) und ohne großen Hoffnungen. „Die Mannschaft kann locker aufspielen. Zu verlieren gibt es dort nichts. Ein Punkt wäre super,“ meint Köbler. Auch eine Woche später gegen den Tabellendritten Mainz-Gonsenheim gilt es möglichst mitzuhalten. „Falls wir noch Punkte zum Klassenerhalt benötigen, müssen wir sie in den beiden letzten Saisonspielen holen“, betont der Coach. „Da spielen wir in Bad Soden und gegen Steinweden.“ In der Hinrunde holte die Eintracht aus diesen Partien vier Punkte.

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