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Verbandsliga Süd: Endlich etwas Zählbares für Bornheim

Nun hat also auch die SG Bornheim/Grün-Weiß ihren ersten Punkt in der Verbandsliga Süd geholt. Auf der Rückfahrt aus Wald-Michelbach war die Stimmung dementsprechend gut. Mitaufsteiger FFV Sportfreunde kassierte seine erste Niederlage.
Vorwärtsdrang: Sandzaks Riki Hirakawa lässt sich nicht aufhalten. Hinter ihm gerät „Speuzer“ Robert Kohns aus dem Tritt. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Vorwärtsdrang: Sandzaks Riki Hirakawa lässt sich nicht aufhalten. Hinter ihm gerät „Speuzer“ Robert Kohns aus dem Tritt.
Frankfurt. 

Rot-Weiss Frankfurt ist nach dem 2:3 bei Neuling Eintracht Altwiedermus als einzige punktlose Mannschaft Tabellenletzter der Fußball-Verbandsliga Süd. Allerdings haben die „Roten“ ja bisher auch nur dieses eine Spiel absolviert. Die Sportfreunde verloren das Frankfurter Duell gegen den SV FC Sandzak 0:1 (siehe Extratext).

Eintracht Wald-Michelbach – SG Bornheim/Grün-Weiß 2:2 (2:1). – „Es war hochverdient, dass wir noch einen Punkt mitgenommen haben, besonders nach der guten zweiten Halbzeit“, sagte Bornheims Trainer Maik Rudolf. Er freute sich besonders für Janis Cordes. Dem war in der 31. Minute nach einer Ecke das Eigentor zum 1:1 unterlaufen, ehe er in der 72. Minute mit einem abgefälschten Schuss zwar noch einmal in dasselbe Tor traf, das diesmal aber das „richtige“ war. Teklu Tewelde hatte die Frankfurter in Führung gebracht (14.), Boubacar Siby besorgte ebenfalls nach einer Ecke das 2:1 für die Gastgeber (41.). „Zu unseren vielen Ausfällen waren noch einige dazugekommen, trotzdem haben wir gut gespielt und hatten am Ende auch mehr Großchancen als der Gegner“, befand Rudolf. Marius Troll vergab frei vor Wald-Michelbachs Keeper Joy Zinela die beste Gelegenheit. Bornheims Schlussmann Andrew Cave, der die Nummer eins Gianluca Colombo vertrat, bekam von Rudolf ein Sonderlob: „Er hatte in der Gruppenliga nur wenige Einsätze und hat jetzt in der Verbandsliga gleich einen überragenden Job gemacht. Er hat unfassbar gut gehalten.“ Gefeiert wurde das nicht nur auf der Rückfahrt im Bus, sondern anschließend natürlich auch noch auf der „Bernemer“ Kerb.

Einfach mal die Erfahrung eingebracht

Eintracht Altwiedermus – Rot-Weiss Frankfurt 3:2 (2:0). – Rot-Weiss fand am Fuß der Ronneburg eigentlich gut ins Spiel, obwohl der trockene und harte Platz seine Tücken hatte. Ozan Keskin hatte das 1:0 auf dem Fuß, als er allein auf Torhüter Philipp Wolf zulief, konnte diesen aber nicht überwinden. Der darauffolgende Konter lief dann wie am Schnürchen und Leroy Ennin brachte Altwiedermus in Führung (13.). „Das hat dem Gegner natürlich in die Karten gespielt, der ohnehin schon tief gestanden hat“, merkte Rot-Weiss-Co-Trainer Sven Kunisch an. Dann verschätzten sich auch noch die Spieler in der Viererkette der Frankfurter, Marvin Laubach nutzte den kollektiven Stellungsfehler zum 2:0 (22.). Rot-Weiss blieb die spielbestimmende Mannschaft, hatte laut Kunisch „70 bis 80 Prozent Ballbesitz“, konnte aber erst in der 56. Minute durch Patrick Gürser eine seiner Chancen nutzen. Der Mittelfeldspieler stocherte den Ball nach einer Hereingabe von Roland Pauna über die Linie. Nun schien doch noch etwas möglich zu sein, aber ein weiterer Konter, den Ennin zum 3:1 abschloss, war die letztlich entscheidende Situation (83.). Das 2:3 durch einen 20-Meter-Schuss von Faruk Arslan kam für die „Roten“ zu spät (88.). „Altwiedermus hat aus vier Chancen drei Tore gemacht, wir aus zehn nur zwei, das war der Unterschied“, meinte Kunisch, der „mit der Spielanlage super zufrieden“ war: „Letztlich haben wir aber Lehrgeld bezahlt und stehen mit leeren Händen da.“

(rst)

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