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Fußball-Kreisoberliga: Enkheim spielt einen schönen Ball

Viktoria Preußen gelang gegen den FC Kalbach II der dritte Sieg im dritten Spiel.
Drei Mal hatten die Spieler des FC Tempo diesmal Grund zum Jubeln – am Ende stand ein glattes 3:0 gegen den FC Posavina. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Drei Mal hatten die Spieler des FC Tempo diesmal Grund zum Jubeln – am Ende stand ein glattes 3:0 gegen den FC Posavina.
Frankfurt. 

Die Aufsteiger in die Fußball-Kreisoberliga Frankfurt, der SV Heddernheim und Union Niederrad, lieferten sich ein packendes Duell (siehe Extra).

FC Tempo – FC Posavina 3:0 (0:0). – In der ausgeglichenen Partie waren die Gastgeber vor 100 Zuschauern am Ende einen Tick besser – zumindest in der Chancenverwertung. Dejan Gligorov erzielte die Führung, ehe gegen Ende des Spiels Zvonimir Vasiljevic noch zweimal traf (85./86.). Die vielen Zweikämpfe, die das Spielgeschehen prägten wurden hart, aber meist fair geführt. „Der Sieg geht in Ordnung, ist aber um ein Tor zu hoch ausgefallen“, so Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic.

Mit Glück und einer top Moral

SV Heddernheim – Union Niederrad 5:4 (1:1). – Im Duell der Aufsteiger wurde mit offenem Visier gespielt, mit extrem spannender

clearing

Viktoria Preußen – FC Kalbach II 4:1 (2:0). – Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie. Eine Hereingabe lenkte Kalbachs Nicola Dentico ins eigene Tor ab (3.). Torjäger Ibrahim Abbouz erhöhte kurz darauf (5.). Allerdings ließen die „Preußen“ jetzt nach. „Die Jungs dachten wohl, dass geht jetzt einfach so weiter, aber wir waren nicht mehr zwingend“, kritisierte Viktorias Sportlicher Leiter Thomas Mahlau. Karim Bökenkamp gelang der Anschlusstreffer (62.). Doch nun konzentrierten sich die Gastgeber wieder. Abbouz (80.) und Abdelhadi Assim (83.) stellten das Endergebnis her.

Germania Enkheim –FC Croatia 5:0 (1:0). – Das 1:0 war ein Tor wie aus dem Lehrbuch: Oral Mutaf spielte einen Diagonalpass, den Awet Endrias direkt in die Mitte weiter leitete, wo Maximilian Krebs einschob (20.). Das 2:0 von Marc Oliver Rus (58., Foulelfmeter) brach die Moral der Gäste. Auch konditionell bauten die Kroaten ab. Endrias (68.), Moritz Powalka (71.) und Adrian Berger (90.+1) erhöhten. Germania-Trainer Philipp Halbow lobte: „Das war eine super Mannschaftsleistung. Wir spielen schönen Fußball.“

Spvgg. Griesheim – TuS Makkabi 2:3 (1:1). – An einem Einwurf, aus dem das 2:3 von Fabio Grillo entstand (70.), entzündeten sich die Gemüter. Da ein Gästeakteur verletzt am Boden lag, spielte ein Makkabispieler den Ball ins Aus. Die Kugel warfen die Griesheimer nicht wie eigentlich üblich zum Gegner zurück. Nach dem daraus resultierenden Treffer gab es eine große Rudelbildung mit Handgreiflichkeiten von beiden Seiten. Makkabis Sportlicher Leiter Ben Hensel sah das Fehlverhalten einiger Makkabiakteure ein: „Das gehört da nicht hin. Wir haben die Disziplinlosigkeiten einiger Spieler noch nicht unter Kontrolle.“ Auf der Gegenseite fand Griesheims Coach Christian Kossack, dass ein Gästespieler vom Platz gehört hätte: „Maximilian Motsch hat unserem Stürmer Chaudhary eine Kopfnuss gegeben und hätte die Rote Karte sehen müssen.“ Motsch habe sich auch auf einen verbalen Schlagabtausch mit einigen Zuschauern eingelassen. Die restliche Tore: 0:1 Nabiel Pakzad (10.), 1:1 Fabio Grillo (30.), 1:2 Sulayman Drammeh (55.), 1:3 Simon Lindlar (60.).

SV Griesheim Tarik – SG Westend 4:3 (1:2). – Westend war feldüberlegen und ging zwei Mal in Führung – stand am Ende aber mit leeren Händen da. „Unser Torwart hatte nicht seinen besten Tag“, befand SG-Trainer Thomas Horn. Samir Belouad (9./80.), Sunny Sallan (67.) und Fikri El Haj Ali (82.) trafen für Tarik. Victor Gonta erzielte das 1:1 (33.), Deniz Mrugala das 2:1 (35.) und Mirsen Mustajbegovic das 3:2 für die Gäste (74.).

TSG Niederrad – Concordia Eschersheim 2:2 (0:1). – Alexander Güldenring brachte die Gäste früh nach vorne (3.). Die Concordia blieb am Drücker und Adrian Mohr hätte das 2:0 machen müssen: Doch Mohr scheiterte aus fünf Metern an TSG-Keeper Onay Sen (61.). Aus dem Nichts fiel der Ausgleich – Okan Koyun traf (72.). Spielertrainer Artug Özbakir erzielte dann das 2:1 (79.) und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Doch Saba Kvaratskhelia gelang noch das 2:2 (90.). TSG-Pressewart Sven Hilbich analysierte: „Concordia war immer einen Schritt voraus. Bei uns war das zu wenig.“

FV Saz-Rock – SV Blau-Gelb 2:2 (1:2). – FV-Trainer Ibrahim Uyanik war vor der Pause nur mit der ersten halben Stunde seines Teams zufrieden. Da führte Saz-Rock durch David Rosato mit 1:0 (23.). Doch dann ließen die Gastgeber nach und Blau-Gelb drehte die Partie – Andreas Elenschläger (37.) und Lamine Kaiser mit einem schönen Schuss in den Winkel(45.) brachten die Ginnheimer nach vorne. Uyaniks etwas lautere Halbzeitansprache fruchtete. Saz-Rock war nun spielbestimmend, doch die Gäste hatten gute Konterchancen. Volkan Ünlüfcici sicherte dem Aufsteiger in der Nachspielzeit per Foulelfmeter einen Punkt.

(omü)

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