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Hessenliga-Aufsteiger: Gelungener Start

Hessen Dreieich blieb das zweite Fußballfest in Folge versagt.
Zweikampf mit Hand und Fuß: Rot-Weiss Frankfurts Tim Fließ (links) versucht sich gegen Dreieichs Kapitän Markus Brüdigam durchzusetzen. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Zweikampf mit Hand und Fuß: Rot-Weiss Frankfurts Tim Fließ (links) versucht sich gegen Dreieichs Kapitän Markus Brüdigam durchzusetzen.
Dreieich. 

Nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen den 1. FC Eschborn vor einer Woche verloren die Dreieicher das Aufsteigerduell gegen Rot-Weiss Frankfurt am Freitagabend mit 1:3 (0:1). Die „Roten“ feierten damit unter ihrem neuen Trainer, dem ehemaligen Eintracht-Profi Daniyel Cimen, einen gelungenen Rundenstart. Kadir Fil, Ko Sawada und Varol Akgöz trafen für die Frankfurter, der dritte Saisontreffer von Khaibar Amani weckte im Lager der „Hessen“ nur kurzzeitig Hoffnung auf zumindest ein Unentschieden.

„Die Niederlage war verdient. Wie wir allerdings die Tore bekommen haben, war ein Unding. Das war insgesamt zu wenig“, sagte Dreieichs Trainer Thomas Epp. „Dreieich musste nach der Pause aufmachen, für uns haben sich somit Räume ergeben, die wir teilweise gut genutzt haben“, zeigte sich Frankfurts Co-Trainer Yüksel Ekiz zufrieden.

Die Dreieicher legten forsch los, gefährlich wurde es für die Gäste vor allem nach Standards. So entschärfte Rot-Weiss-Schlussmann Ioannis Takidis bereits nach fünf Minuten einen 17-Meter-Freistoß, den Khaibar Amani flach aufs Tor schoss. Die „Roten“ zeigten aber den gefälligeren Fußball und spielten sich einige gute Chancen heraus. In der zwölften Minute lenkte Hessen-Torwart Paul Jivan einen Schuss des starken Kadir Fil gerade noch mit dem Fuß zur Ecke ab. Und in der 39. Minute überlief Cem Kara Dreieichs Innenverteidiger Denis Talijan, zögerte aber zu lange und scheiterte ebenfalls an Jivan. Zwei Minuten später war es dann aber so weit: Nach einem Eckball bekam Jivan den Ball nicht zu fassen, die Lederkugel knallte an den Pfosten, den Abpraller köpfte Fil zum 0:1 ein.

Nach nur zehn Minuten der zweiten Hälfte vergaben die Dreieicher eine Großchance, Amani köpfte am Tor vorbei. „Das musste das 1:1 sein“, haderte Epp. Besser machten es die Gäste, die durch Ko Sawada auf 2:0 erhöhten (79.). Nur zwei Minuten später verkürzte Amani nach einem Freistoß per Kopf auf 1:2, „da wurde es nochmals hektisch“, so Ekiz. Kara hatte für die Frankfurter die Entscheidung auf dem Fuß, traf aber nur den Pfosten (85.). Besser machte es drei Minuten später der eingewechselte Akgöz, der mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgte.

Hessen Dreieich: Jivan – Brighache, Talijan, Brüdigam, Kohl (76. Fiorentino) – Schneider (61. Amiri), Pospischil, Berresheim (46. Smietana), Klein – Amani, Lagator. – Rot-Weiss Frankfurt: Takidis – Lundy (63. Pllana), Topagic (83. Kunisch), Tim Fließ, Ghani Wessam – Freund, Fil – Sawada, Andre Fließ, Kara – Grigorian (73. Akgöz).

SR: Kühlmeyer (Hohenstein). – Zuschauer: 850. – Tore: 0:1 Fil (41.), 0:2 Sawada (79.), 1:2 Amani (81.), 1:3 Akgöz (88.).

(leo)
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