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Fußball-Hessenliga: Rot-Weiss sucht die Lockerheit

Den Großteil der Fußball-Hessenligisten erwartet ein Doppelspieltag: Hessen Dreieich stehen mit den Heimspielen am heutigen Samstag gegen Seligenstadt und am Montag gegen Lehnerz zwei Kracher ins Haus. Rot-Weiss Frankfurt muss nur heute gegen den KSV Baunatal ran.
Niedergerungen: Frankfurts Christian Pospischil siegte mit seinem Team 1:0 gegen Viktoria Urberach und Giuseppe Serra. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Niedergerungen: Frankfurts Christian Pospischil siegte mit seinem Team 1:0 gegen Viktoria Urberach und Giuseppe Serra.
Frankfurt. 

Mit dem 1:0 gegen Schlusslicht Viktoria Urberach verbesserte sich Rot-Weiss Frankfurt am Mittwoch immerhin wieder auf den sechsten Tabellenplatz der Hessenliga. Heute wollen die „Roten“ im nächsten Heimspiel gleich nachlegen. Gegner ist der KSV Baunatal, los geht es um 15 Uhr.

Dass die Frankfurter am Mittwoch keinen glanzvollen Sieg feierten, kam für Trainer Daniyel Cimen nicht überraschend: „Wir haben uns am Anfang natürlich schwer getan. Während Urberach zwei für sie fast schon sensationelle Erfolge hinter sich hatte, haben wir vorher zweimal nacheinander verloren. Das war also das krasse Gegenteil. Dazu kamen sicher auch die Umstellungen in der Mannschaft – die insgesamt aber funktioniert haben. Wir haben vor allem gegen den Ball einen ganz anderen Auftritt gehabt als zuletzt. Läuferisch und kämpferisch war das absolut okay.“ In spielerischer Hinsicht sei aber noch deutlich Luft nach oben, gab Cimen zu: „Dazu gehört aber auch eine gewisse Lockerheit, die wir im Moment nicht haben.“ Sei’s drum, wird man am Brentanobad zu recht sagen, Hauptsache die Punkte wurden gegen den Tabellenletzten nicht liegengelassen. Und heute kommt sowieso, davon ist Cimen überzeugt, „ein ganz anderer Gegner und ein ganz anderes Spiel“ auf sein Team zu.

Hessen Dreieich will natürlich Tabellenführer bleiben, hat mit Seligenstadt heute (15 Uhr) aber einen Gegner, der spätestens mit dem 2:1 gegen Rot-Weiss Frankfurt am vergangenen Samstag seinen Topform nachgewiesen hat. Und der endlich das erste Tor gegen die Dreieicher schießen möchte – in der vergangenen Saison verloren die Sportfreunde mit 0:1 und 0:2 beide Begegnungen. „Wir müssen höllisch aufpassen“, warnt Dreieichs Trainer Rudi Bommer vor der zielstrebigen Offensive der Sportfreunde mit den torgefährlichen Angreifern Raoul Dalmeida und Carlos McCrary. Er muss auf Christian Eckerlin verzichten, der für seine Rote Karte in Hadamar für zwei Spiele gesperrt wurde. Bei Youssef Mokhtari und Khaibar Amani, die zuletzt angeschlagen ausfielen, fällt die Entscheidung über einen Einsatz kurzfristig.

Am Montag geht es für die „Hessen“ dann gegen den Tabellendritten TSV Lehnerz weiter. De hat am Samstag in Alzenau auch einen schweren Brocken vor der Brust. Bommer sagt daher: „Wer schneller regeneriert, gewinnt das Spiel am Montag.“ Die Osthessen liegen vor den Samstagsspielen nur zwei Punkte hinter den Dreieichern. Zwar gab der TSV im Sommer Torjäger Dominik Rummel an den Ligarivalen Borussia Fulda ab, verstärkte sich dafür aber mit Steven von der Burg von den Offenbacher Kickers. Bisher knipste der lange Angreifer sechs Mal.

(leo,rst)
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