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Verbandsliga Mitte: Schwanheims Serie ist gerissen

Zum Abschluss der „englischen“ Woche gelang dem SV Zeilsheim der zweite Saisonsieg.
Im Klammergriff: Zeilsheims Stürmer Kaan Köksal wird vom Dietkircher Dennis Leukel am Fortkommen gehindert. Über die gesamten 90 Minuten ließen sich die Zeilsheimer aber nicht aufhalten. Foto: Marcel Lorenz Im Klammergriff: Zeilsheims Stürmer Kaan Köksal wird vom Dietkircher Dennis Leukel am Fortkommen gehindert. Über die gesamten 90 Minuten ließen sich die Zeilsheimer aber nicht aufhalten.
Frankfurt. 

Die Erfolgsserie von Germania Schwanheim ist gerissen: Nach vier Siegen in der Fußball-Verbandsliga Mitte in Folge kassierten die Schwanheimer vor eigenem Publikum gegen Waldbrunn eine 2:4-Niederlage und verpassten so den Sprung an die Tabellenspitze.

SV Zeilsheim – TuS Dietkirchen 3:0 (1:0). – Gegen die bis dahin ungeschlagenen Gäste aus Limburg ließ die Heimelf defensiv nichts zu und spielte offensiv gefällig. „Das einzige Manko war, dass wir unsere Überlegenheit nicht in mehr Tore umgemünzt haben. Wir konnten den Sack lange nicht zumachen“, monierte Zeilsheims Vorsitzender Peter Strauch. Schon vor dem 1:0 von Raffael Grigorian (26.) hätte Kaan Köksal treffen können. Wie Zeilsheims zentraler Angreifer endeten aber auch viele weitere Versuche der Frankfurter bei TuS-Keeper Raphael Laux. „Er hat uns wirklich Probleme gemacht“, Strauch. „Weil vom Gegner wirklich gar nichts kam, hatten wir eigentlich nicht viel zu befürchten, andererseits haben sie bei Standards mit ihren großen Kerls zumindest Gefahr ausgestrahlt.“ Nach dem Seitenwechsel spielten die Hausherren weiter auf das 2:0. Roger Martinez Rosique scheiterte aber im direkten Duell mit Laux (64.). Dann hatte Patrick Lieb die Doppelchance, fand aber auch in Laux seinen Meister. Erst als Grigorian den dritten Abpraller entschlossen zum 2:0 über die Linie drückte, konnten die Gastgeber aufatmen (72.). „Die Körpersprache der Gegner hat verraten, dass da nichts mehr anbrennt“, meinte Strauch. Der lange verletzte Dorian Miric sorgte nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Moussa Ouattara mit seinem ersten Ballkontakt für den Endstand (82.).

Germania Schwanheim – FC Waldbrunn 2:4 (0:1). – Vor dem 0:1 hatten die Hausherren den Ball weit aus dem eigenen Strafraum geklärt. Miguel Granja zog aber kurz vor der Mittellinie einfach mal ab. Der Ball sprang kurz vor Germania-Torwart Nicolas Stilger auf und trudelte ins Tor (9.). Die Hausherren zeigten sich aber nicht geschockt. „Uns wurden aber zwei Elfmeter verweigert“, schimpfte Trainer Tomas Pelayo, „einmal klar gegen Karim Kuac und einmal gegen Fabi Pfeifer.“ Nach der Pause das gleiche Bild: Schwanheim drückte und Waldbrunn machte die Tore. In der 57. Minute schloss Spielertrainer Steffen Moritz einen Konter sicher zum 2:0 ab. „Das war der Genickbruch“, so Pelayo. Claudius Fürstenau sorgte kurz darauf auf 0:3 (62.). Pelayos Spieler wehrten sich zwar weiter gegen die erste Saisonniederlage, vergaben aber weiter zu viele Chancen, ehe Karim Kuacs ein Traumtor aus 25 Metern in den linken Winkel zum 1:3 gelang (72.). Etwas später flog Moritz Steinhauer wegen Handspiels mit „Gelb-Rot“ vom Platz (78.). Teamkollege Mustafa Metkovic sorgte in Unterzahl dann für die Entscheidung (85.), ehe Pfeifer noch einen Strafstoß verwandelte (89.).

(awo)

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