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Fußball: Schwere Brocken für Bad Vilbel und Neu Isenburg

Türk Gücü Friedberg hofft gegen Ederbergland auf einen Befreiungsschlag, Neu-Isenburg bleibt ruhig. Los geht der Spieltag heute in Bad Vilbel.
Ein Bild mit Symbolcharakter: Bad Vilbels Dominik Emmel obenauf, Türk Gücüs Vuk Toskovic am Boden. Foto: Jaux Ein Bild mit Symbolcharakter: Bad Vilbels Dominik Emmel obenauf, Türk Gücüs Vuk Toskovic am Boden.
Bad Vilbel/Neu-Isenburg. 

Der FV Bad Vilbel geht als Tabellensiebter der Fußball-Hessenliga in den siebten Spieltag. Und weil der nächste Gegner am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr, Niddasportfeld) Viktoria Griesheim heißt und auf dem letzten Rang notiert ist, könnte man meinen, die nächsten drei Punkte einzufahren, sei reine Formsache für das Team von Trainer Amir Mustafic. Davon will der aber natürlich gar nichts wissen. Keinen Gegner, so der 43-Jährige, dürfe man nämlich in dieser Spielklasse unterschätzen.

Dass Griesheim seine bisherigen fünf Partien allesamt verloren hat, lässt sich nicht wegdiskutieren. Wobei die Mannschaft von Trainer Richard Hasa ein ähnlich schwieriges Programm zu absolvieren hatte wie Bad Vilbel. Beide verloren jeweils gegen Alzenau, Gießen und Baunatal. Allerdings ging Griesheim dabei zweimal mit 0:6 unter, hielt nur beim 1:2 gegen Baunatal mit. Und im Gegensatz zu Bad Vilbel bekam Hasas Team auch danach nicht die Kurve. Zuletzt setzte es die zweite Niederlage in dieser Saison gegen den VfB Ginsheim, was auch einer Undiszipliniertheit von Mirko Dimter geschuldet war, der wegen Beleidigung eines Mitspielers noch vor der Pause mit „Gelb-Rot“ vom Feld gemusst hatte. Der ebenfalls an dieser Szene beteiligte Elmir Muhic wurde bald darauf ausgewechselt. Der Trainer verlangte von der Mannschaft, diesen Konflikt zeitnah aufzuarbeiten.

In Bad Vilbel bringen die jüngsten Erfolge der Mannschaft mit sich, dass relativ wenig an der Stammformation geändert wird. „Der eine oder andere Spieler ist unzufrieden, dass er nicht spielt, aber das ist ja immer nur eine Momentaufnahme. Es kann immer ganz schnell alles ganz anders kommen im Fußball“, wirbt Amir Mustafic für Geduld bei denen, die gerade wenig zum Zug kommen. Insgesamt sei die Stimmung ohnehin „sehr gut“ und das Trainingsniveau unverändert hoch. Wobei der Zustand der beiden Rasenplätze am Niddasportfeld dem Trainer doch ein Dorn im Auge ist. „Wir haben auf einer kniehohen Wiese trainiert“, sagt er – und übertreibt nur ein bisschen. Gestern soll aber endlich ein Rasenmäher im Stadion gesichtet worden sein.

Griesheim hält Mustafic für „keine schlechte Mannschaft“, weshalb er froh ist, dass bis auf den am Sprunggelenk verletzten Ajdin Maksumic und Urlauber Nuh Uslu alle Mann an Bord sind.

Hoffen auf Marco Betz

Am Samstag (15 Uhr) gastiert die Spvgg. Neu-Isenburg beim punktgleichen Aufsteiger Hünfelder SV. Beide haben in fünf Partien jeweils vier Punkte gesammelt. „Die haben ein wenig Probleme mit der Offensive“, stellt Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann mit Blick auf die magere Torausbeute der Hünfelder von bisher zwei Treffern fest. „Aber sie können gut verteidigen. Gegen uns wird das aber ein anderes Spiel als zuletzt. Die müssen auch gewinnen, gegen einen Mitkonkurrenten will man vor eigenem Publikum nicht gerade 0:0 spielen“, so Hoffmann weiter.

Mit einem Sieg, einem Remis und drei Niederlagen ist die Spielvereinigung nur mäßig aus den Startlöchern gekommen. „Wir haben gegen zwei Neulinge gespielt, die von der Aufstiegseuphorie getragen werden, dazu Hessen Kassel. Da kann so ein Start zustande kommen“, meint Hoffmann: „Bei uns kommt keine Panik auf.“ In Hünfeld hoffen die Neu-Isenburger auf die Rückkehr von Kapitän Marco Betz, der zuletzt aufgrund von Adduktorenproblemen fehlte.

(rst,leo)

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