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Fußball: Spannendes Hessenliga-Finale

Ein spannendes Finale im Kampf um den Titel und vor allem den Aufstieg hält die Hessenliga an ihrem letzten Spieltag parat. Rot-Weiss Frankfurt kämpft um den Aufstieg, Hessen Dreieich um den Titel - und Stadtallendorf lauert auf einen Patzer
Rot-Weißen Jubel soll es auch am Samstagnachmittag geben – Voraussetzung ist wohl ein Sieg in Lehnerz. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Rot-Weißen Jubel soll es auch am Samstagnachmittag geben – Voraussetzung ist wohl ein Sieg in Lehnerz.
Frankfurt. 

Es ist angerichtet: Ein Punkt fehlt dem SC Hessen Dreieich aus der Begegnung beim FSC Lohfelden am Samstag noch, um sich am letzten Durchgang (alle Partien beginnen um 15 Uhr) aus eigener Kraft den Titel in der Fußball-Hessenliga zu sichern. Rot-Weiss Frankfurt und Eintracht Stadtallendorf ermitteln im Fernduell den Direktaufsteiger in die Regionalliga und den Teilnehmer an der Aufstiegsrunde (siehe Info).

„Wir müssen aufpassen, aber gerade daher sind wir hochkonzentriert“, erklärt Trainer Rudi Bommer vor dem Griff des SC Hessen Dreieich nach der Meisterschaft. „Lohfelden hat in der Defensive auf eine Dreierkette ungestellt und ist nach vorne brandgefährlich.“ Die Nordhessen holten zuletzt in Frankfurt ein 1:1, trennten sich davor 1:1 vom KSV Baunatal und besiegten Stadtallendorf mit 2:1. Wie schwer der FSC zu bespielen ist, stellten die Dreieicher bereits beim 1:1 vor eigenem Publikum in der Hinrunde fest.

Inzwischen hat der Verein für die kommende Runde Nägel mit Köpfen gemacht und die Leistungsträger Denis Talijan, Alban Lekaj, Zubayr Amiri, Julian Dudda und Toni Reljic um ein weiteres Jahr bis 2018 gebunden. Kapitän Niko Opper hat seinen bis 2018 laufenden Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2019 verlängert. Maurice Paul, Tino Lagator, Daniel Henrich, Ljubisa Gavric und Abassin Alikhil haben ohnehin noch einen Vertrag beim Tabellenführer. Als Neuzugänge stehen Carlos McCrary und Nikola Mladenovic (beide vom freiwilligen Absteiger Sportfreunde Seligenstadt) fest. „Zu McCrary bestand schon länger Kontakt, die Personalie Mladenovic ergab sich kurzfristig“, erläutert Bommer.

Ohne Barnes in Lehnerz

Das Rechnen nimmt kein Ende, die Wahrheit liegt aber trotzdem auf dem Platz: Rot-Weiss Frankfurt darf im Rennen um den Direktaufstieg in die Regionalliga am letzten Spieltag auf keinen Fall weniger Punkte holen als Eintracht Stadtallendorf, man würde also mit einem Sieg beim TSV Lehnerz am besten fahren. „Die Konstellation ist natürlich nicht ideal, aber wir müssen auf uns schauen und unser Ding machen“, sagt Trainer Daniyel Cimen. Also bleibt der Ex-Profi auch bei der bewährten Herangehensweise und konzentriert sich ganz auf die anstehende Partie. „Beim 1:1 gegen Lohfelden hat sich zuletzt wieder gezeigt, dass man nicht gut damit fährt, wenn man sich mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt – da war die Mannschaft nicht so fokussiert, wie wir das gerne gehabt hätten“, so der Coach weiter.

Informationen über die Zwischenstände auf den anderen Plätzen wird er aber erhalten. Und zumindest eine Änderung wird es im Vergleich zu den letzten Wochen geben, denn Rechtsaußen Patrick Barnes ist nach der Gelb-Roten Karte vom letzten Samstag gesperrt. Für ihn wird Vuk Toskovic stürmen. „Er ist ein anderer Spielertyp, aber er wird wie immer brennen und Vollgas geben“, ist sich Cimen sicher. Ob der angeschlagene Innenverteidiger Damir Topcagic spielen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Mittelfeldmann Tim Fließ, der gegen Lohfelden einen Tritt an die Nase abbekam, wird wohl mit einer Maske auflaufen.

Eine Besonderheit hat sich der Verein für das so wichtige Spiel einfallen lassen: Am Samstag fährt ein Bus in den Fuldaer Ortsteil. Los geht es um 13 Uhr am Brentanobad. Die Unkostenbeteiligung beträgt 15 Euro. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der „Roten“ (www.sg-rot-weiss-frankfurt.de).

Abschiedsstimmung

Bei Viktoria Kelsterbach herrscht Abschiedsstimmung. Nach nur einem Jahr geht es zurück in die Verbandsliga Mitte, viele Akteure aus dem Hessenliga-Kader werden in der neuen Runde aber nicht mehr dabei sein. Dessen ungeachtet wollen sich die Kelsterbacher am Samstagnachmittag mit einem Heimsieg über den FC Ederbergland von ihrem Publikum verabschieden.

Mit Björn Morper verlässt der langjährige Torwart-Trainer den Verein. Außerdem schlagen zahlreiche Spieler nach langen Jahren bei der Viktoria neue Wege ein. Darunter auch Kapitän Manuel May und Torjäger Jonas Scheitza, die beide dem Spielstil des Absteigers in den vergangenen Jahren deutlich ihren Stempel aufdrückten und nun als Trainer zum Frankfurter Gruppenligisten FG Seckbach wechseln.

„Ich rechne damit, dass wir gegen Ederbergland gewinnen. Die Jungs werden noch mal alles reinlegen und Vollgas geben, um den Spielern, die den Verein verlassen, einen schönen Abschied zu bereiten“, sagt Trainer Ralf Horst. Die Runde soll in jedem Fall mit einem Sieg abgeschlossen werden – es wäre der siebte in 32 Partien.

(rst,leo,cn)
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