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Tennis: Spielerinnen des SC SAFO und des SC 80 trafen auf zu starke Gegner

Von Die Frankfurter Damen-Teams des SC SAFO und des SC 80 waren gegen die beiden stärksten Regionalliga-Vereine chancenlos.
Beidhändige Rückhand: „80erin“ Katharina Tesar visiert vollkonzentriert die Filzkugel an. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Beidhändige Rückhand: „80erin“ Katharina Tesar visiert vollkonzentriert die Filzkugel an.
Frankfurt. 

Der SC SAFO Frankfurt verlor ihr Heimspiel gegen den TC Ludwigshafen-Oppau 3:6. Es war die zweite Niederlage im dritten Spiel der Regionalliga Südwest. Aufseiten der Frankfurter Tennis-Spielerinnen beeindruckte in erster Linie die Italienerin Angelica Moratelli, die kaum Fehler machte und mit ihrem sehr druckvollen Spiel die Slowenin Manca Pislak bezwang.

Den zweiten Einzelpunkt holte Alina Hölzel, die es mit der jungen Dana Heimen zu tun bekam. Diese konnte wie so viele Jugendliche auf diesem Niveau mit unheimlicher Power auf den Ball dreschen. Als die routinierte Hölzl aber beim Stand von 4:5 begann, clever das Tempo rauszunehmen und auch mal einen Slice einzustreuen, war die 14-Jährige mit ihrem Latein am Ende.

Während Lea Schneider trotz einer guten Leistung und Leora Hemmerich chancenlos waren und zusammen nur drei Spiele gewannen, vergaben Eleni Kordolaimi und Noemi Hemmerich die Chance auf den Sieg. Die Griechin bekam mit der Georgierin Sofia Shapatava die stärkste Widersacherin der Gäste vorgesetzt, zeigte aber im ersten Satz, dass sie durchaus gute Gewinnchancen hätte. Dann haderte sie aber, statt sich auf ihr Spiel zu konzentrieren, wieder einmal mit sich selbst, mit den Linienrichtern, dem Wind – und verlor.

Auch Noemi Hemmerich verlor weniger, weil sich die Österreicherin Marlies Szupper steigerte, sondern weil sie selbst nachließ. „Schade, beim Stand von 3:3 hätten wir die Doppel anderes aufstellen können und dann wäre etwas drin gewesen. Die für den Klassenerhalt relevanten Spiele kommen noch“, bleibt Trainer Yves Preis gelassen. Und dann ist auch Kathleen Kanev dabei, die diesmal fehlte, weil sie an einem Jugend-Weltranglistenturnier in Göteborg teilnahm.

SC SAFO Frankfurt – TC Ludwigshafen-Oppau 3:6. – Eleni Kordolaimi/Griechenland – Sofia Shapatava/Georgien 6:4, 3:6, 7:10, Angelica Moratelli/Italien – Manca Pislak/Slowenien 6:1, 7:6, Noemi Hemmerisch – Marlies Szupper/Österreich 7:6, 3:6, 4:10, Lea Schneider – Vanessa Pinto 1:6, 0:6, Alina Hölzel – Dana Heimen 7:5, 6:2, Leora Hemmerich – Anne Zehetgruber 1:6, 1:6, Kordolaimi/Moratelli – Pislak/Szupper 6:3, 6:4, Noemi Hemmerich/Hölzel – Shapatava/Pinto 3:6, 3:6, Schneider/Leora Hemmerich – Berres/Zehetgruber 4:6, 2:6.

Der ohne die verletzte Jana Tesar angetretene SC 80 Frankfurt bekam es mit Blau-Weiß Mannheim in Bestbesetzung zu tun. In dieser Konstellation haben die Badener noch kein Regionalligaspiel verloren, die Niederlagen kamen stets erst, wenn zwei, drei der ausländischen Kräfte aus Kostengründen nicht mehr dabei waren.

Alle sechs Einzel gingen an die Gäste. Die einzige, die mithalten konnte, war die gegenüber ihrem vorherigen Einsatz stark verbesserte Valerie Karl. „Alle anderen waren bemüht, aber unterlegen. Die Gegnerinnen waren einfach zu stark“, sagte Trainer Dominik Metzger, der die Moral lobte, mit der die Mannschaft trotz der bereits feststehenden Niederlage in den Doppeln kämpfte. Zwei wurden gewonnen, das erste Paar Natalie Pröse/Katharina Tesar hatte im Champions-Tiebreak bei 9:8 einen Matchball, verlor dann aber noch.

SC 80 – Mannheim 2:7. – Natalie Pröse – Dejana Radanovic/Serbien 3:6, 0:6, Aymet Uzcategui/Venezuela – Katerina Vanková/Tschechien 2:6, 1:6, Katharina Tesar – Angela Fita Boluda/Spanien 0:6, 0:6, Clara Kühnle – Nastasja Schunk 0:6, 1:6, Valerie Karl – Dominice Ripoll 3:6, 6:7, Carolin Menzen – Katerina Kramperová/Tschechien 3:6, 4:6, Pröse/Katharina Tesar – Radanovic/Fita Boluda 2:6, 6:4, 10:12, Uzcategui/Karl – Vanková/Kramperová 6:4, 1:0 Aufgabe Mannheim, Kühnle/Menzen – Ripoll/Lochbühler 6:2, 6:3.

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