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Hessenliga: Es darf weiter gezittert werden

In der Fußball-Hessenliga hat der SV Rot-Weiß Hadamar den endgültigen Befreiungsschlag verpasst und mit 0:2 beim FC Bayern Alzenau verloren.
Foto: Symbolbild
Hadamar.  Im Tabellenkeller der Fußball-Hessenliga bleibt es  durch die Niederlagen des OSC Vellmar (0:2 beim KSV Baunatal) und der SpVgg. 05 Oberrad (1:3 gegen den SV Wiesbaden) weiter eng. Im absoluten Spitzenspiel teilten sich die SG Rot-Weiss Frankfurt und Teutonia Watzenborn-Steinberg beim 1:1 die Punkte. Konkurrent Eintracht Stadtallendorf dürfte nach der 1:3-Niederlage gegen den FSC Lohfelden endgültig abgeschrieben sein. Buchonia Flieden ist nach der 1:2-Pleite  gegen den 1. FC Eschborn nun auch rechnerisch abgestiegen.
 
FC Bayern Alzenau – SV Rot-Weiß Hadamar 2:0 (1:0). Zwar hatte Hadamars Interimstrainer Steffen Moritz wieder eine Fünfer-Abwehrkette auf den Rasen geschickt, um für die nötige Sicherheit zu sorgen, doch irgendwie vermochten die Fürstenstädter nicht so richtig ins Spiel zu kommen. Die um ihre letzte Chance kämpfenden Gastgeber waren vom Start weg überlegen und mussten nicht lange auf den Führungstreffer warten: Marco Fritscher flankte von der rechten Seite, und Stefan Kresovic brachte das Leder unhaltbar für Schlussmann Leon Hasselbach im Tor unter – 1:0 (14.). Auch im weiteren Verlauf blieb Alzenau das bessere Team, hatte allerdings bis auf einen Pfostenschuss von Niklas Kallina, der für Gefahr sorgte (32.), wenig Zwingendes zu bieten. Von den Gästen war bis auf einen Freistoß von Jonas Herdering nach fünf Minuten offensiv ebenfalls wenig zu sehen, so dass sich das Geschehen im Mittelfeld neutralisierte und wenig ansehnlich war.

Erst mit Beginn der zweiten Hälfte, als David Schug David Sembene ersetzt hatte und Hadamar taktisch offensiver agierte, wechselten die Spielanteile. Rot-Weiß war nun deutlich besser im Spiel, beschäftigte die Alzenauer Defensive auch, war aber insgesamt nicht in der Lage, sich ernsthafte Torgelegenheiten zu erspielen. So zog sich  das Spiel dahin wie Kaugummi,     ehe Max Grünwald nach starker Vorarbeit von Marco Fritscher und Elias Niesigk „den Deckel drauf machte“ (89.) und die Hoffnungen des FCB am Leben hielt.

Hadamar darf sich nach der dürftigen Vorstellung keinesfalls zu sicher sein, und sollte im nächsten Heimspiel gegen den TSV Lehnerz unbedingt punkten, um nicht wieder für unnötige Gefahr zu sorgen.

Alzenau: Döbert, D. Kallina, Fritscher, Boutakhrit, Tasgin, Seitz, Beinenz, N. Kallina (77. Bartel), Grünwald (90. Tautorat), Kresovic (70. Niesigk), Wilke – Hadamar: Hasselbach, Kuczok, Horz (75. Gurok), Schraut, Sembene (46. Schug), Gros, Özdemir, Kretschmer, Herdering, S. Baldus (59. Moritz), Dimter – SR: Sascha Bauer (Obermelsungen) – Tore: 1:0 Stefan Kresovic (14.), 2:0 Max Grünwald (89.) – Zuschauer: 240.
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