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Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg: "König" FC Steinbach regiert das A-Liga-Reich

Der FC Steinbach ist nach dem 3:2-Sieg bei der FSG Gräveneck/Seelbach alleiniger Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A, auch weil der RSV Weyer 2 1:1 gegen den TuS Waldernbach gespielt hat. Mit dem gleichen Ergebnis gelang dem FC Rubin Limburg-Weilburg der erste Saisonsieg gegen den TuS Linter.
So sieht Freude aus: die Spieler des FC Steinbach nach dem erfolgreichen Kampf um den Tabellenthron. Foto: Verein So sieht Freude aus: die Spieler des FC Steinbach nach dem erfolgreichen Kampf um den Tabellenthron. Foto: Verein
Limburg. 

FSG Gräveneck/Seelbach – FC Steinbach 2:3 (2:1). Zwei Minuten fehlten den Hausherren zum sicher geglaubten Punktgewinn. Deyan Manchev zerstörte jedoch die Träume und erzielte in der 88. Minute das Siegtor für den neuen, alleinigen Tabellenführer. Die Kombination hatte zur Pause noch mit 2:1 geführt.
Gräveneck/Seelbach: Zöller, Oesterling, Zwitkowicz, Schön, Krasniqi, Zanger, König, Kissel, Nierfeld, Nguyen, Mustafa (Kowad, Heimerl, Gerstner, Sennlaub) – Steinbach: Duchscherer, Brenda, Philipps, Weide, Heep, Kaiser, Gross, Görgülü, Manchev, Horn, Häuser (Lang, Braun, Rick, Leber) – Tore: 0:1 Jörn Heep (4.), 1:1 Gabriel Kissel (38.), 2:1 Till Nierfeld (45.), 2:2 Jörn Heep (71.), 2:3 Deyan Manchev (88.).
FC Rubin Limburg-Weilburg – TuS Linter 3:2 (3:1). Bereits nach fünf Minuten verwandelte Anatoli Riemer einen Foulelfmeter. Auch danach blieb die Partie umkämpft. Wegen der schlechten Platzverhältnisse war an ein Kombinationsspiel nicht wirklich zu denken. So hieß es meist „hoch und lang“. In der 32. Minute brachte Schlej einen Einwurf auf Kraft, dieser verlängerte auf Mamykin, der nicht lange zögerte und den Ball im Netz versenkte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zeigte Anatoli Riemer erneut ein gutes Auge, legte für den einsatzfreudigen Schlej das 3:0 vor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff flutschte der FC-Abwehr ein langer Ball durch. Diesen nahm Dawod herrlich volley, der Ball segelte über Smochek ins Tor. In der zweiten Halbzeit wollte Linter Druck machen, doch die „Rubine“ standen gut. Mit zunehmender Spielzeit machten die „Frösche“ immer mehr auf. Doch die sich bietenden Konterchancen „verdattelte“ der FC. In der Schlussminute bekamen auch die Linterer nach einem Lupfer von Smochek einen Strafstoß zugesprochen. Diesen verwandelte Hingott eiskalt.
Rubin: Smochek, Kemkin, Huck, Klaus, Podvitelski, Al. Riemer, Kraft, Mamykin, Val.   Schneider, An. Riemer, Schlej (D. Weißheim, Licitra, Kelm) –  Linter: Jung, Talaska, Hensel, Stahl, Hingott, Luksch, Giarratana, Breiter, Bieger, Dawod, Jacob (Herber, Markeli) – Tore: 1:0 Anatoli Riemer (5/FE), 2:0 Valera Mamykin (32.), 3:0 Andrej Schlej (34.), 3:1 Dawod Dawod (45.), 3:2 Moritz Hingott.
SG Villmar/Aumenau – WGB Weilburg 4:2 (1:0). Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe Niklas Blecker eine Ecke von Jakob Weil mit dem Hinterkopf gekonnt zum Führungstreffer verwandelte. Nach der Pause gestaltete sich zuerst ein ausgeglichenes Spiel. Patrick Zanner war es, der einen Freistoß aus etwa 40 Metern hoch als eine Art Bogenlampe aufs Tor schoss und Torwart Ivanov damit wohl etwas überraschte. Der Ball flog ins rechte Eck, und Ivanov ließ ihn durch die Hände ins Tor fallen. Die SG Villmar/Aumenau führte 2:0,  und WGB gab nun endgültig Gas, übernahm die Regie und erspielte sich Chance um Chance. Hani Suleyman schoss per Freistoß den Anschlusstreffer, wenig später gelang Osman Topal mit einem abgefälschten Schuss aus 35 Metern der bis dahin verdiente Ausgleich für Weilburg. Der SG Villmar/Aumenau gelang schließlich durch Jakob Weil per Freistoß das 3:2 und mit dem nächsten Angriff  Patrick Zanner per Konter das entscheidende 4:2.
Villmar/Aumenau: Kessler, Jaick, Gröger, Höhler, Schreiber, Blecker, Marks, Weil, Sprenger, Abarkan, Zanner (Faber, Rohmann, Schmidt) –  Weilburg: Ivanov, Iosim, Tropal, Ali, F. Yildirim, Karahan, B. Yildirim, H. Suleyman, F. Suleyman, Jamac, Cakir (Baltaci, Dogan) – SR: Rudolf Richter (Steinfischbach) – Tore: 1:0 Niklas Blecker (22.), 2:0 Patrick Zanner (56.),2:1 Hani Suleymann (70.), 2:2 Osman Topal (75.), 3:2 Jakob Weil (83.), 4:2 Patrick Zanner (84.).
SG Heringen/Mensfelden – SV Thalheim 2:4 (0:2).   Nach einer Ecke in der 13. Minute ging Thalheim durch Can Uyanik mit 1:0 in Führung. Dennis Habel erhöhte drei Minuten später nach einem schönen Solo auf 2:0. Die zweite Hälfte begann mit einer deutlich verbesserten Spielweise der Gäste. Man erarbeitete sich mehrere Gelegenheiten, und in der 50. Minute gelang Sascha Seliger der Anschlusstreffer. Der verdiente Ausgleich durch Giovanni Anzalone folgte nur vier Minuten später. Die SG H/M drückte nun auf die Führung. Aus dem Nichts dann in der 67. Minute die erneute Führung durch Timon Konstantinidis mit einem direkt verwandeltem Freistoß. Die Entscheidung fiel in der 75. Minute durch Dennis Melbaum.
Heringen/Mensfelden: Lendle, Seliger, Meister, Hohlwein, Fonzo, Doogs, Anzalone, Rischling, M. Gärtner, Dalef, F. Gärtner, Zimmermann, Hofmann (Müller, Schäfer, Schmidt, Bremenkamp) – Thalheim: Böcher, Eichmann, Eisinger, Andres, Jung, Konstantinidis, Uyanik, Melbaum, Habel, Woitzik, Löbach (Schierloh, Diefenbach, Hannappel).
SG Taunus – SG Niedertiefenbach/Dehrn 2:4 (0:4). Nach zehn Minuten kamen die Gäste zum ersten Mal freistehend durch Heymann gefährlich zum Abschluss. Nun begannen starke fünf Minuten der neuen Spielgemeinschaft, die     drei blitzsaubere Tore erzielte. Erst traf Heymann nach 15 Minuten mit einem Freistoß ins Eck – dann konnte Burggraf in der 17. Minute freistehend einschießen, und in der 19. Minute war es Urbanczyk, der Muslisa keine Chance ließ. Erst nach 25 Minuten kam die Heimelf durch einen Pfostentreffer von Jung und anschließend durch Süssmann zu Chancen für den Anschlusstreffer. Die SGND war aber weiterhin eng am Mann und ging nach einem Konter durch Januzaj sogar mit 4:0 in Führung. Nach der Pause warf die Heimelf alles nach vorne und hätte nach einer Stunde verkürzen müssen. Mit dem 1:4 in der 82. Minute durch einen schönen Schuss ins Dreieck von Jung und dem 2:4 von Koleda keimte noch einmal etwas Hoffnung in den Reihen der Heimelf auf.
Taunus: Muslisa, Kajevic, Maibach, Jung, Süssmann, Peters, Kurzawa, Hilt, Koleda, Kaiser, Budaktekin (Ferreia, Laux, Beiham, Baumann, Berninger) – Niedertiefenbach/Dehrn: Hill, F. Schlitt, Orth, Keil, Burggraf, Pötz, Januzaj, Heymann, Urbanczyk, St. Schäfer, Stöhr (Bursky, Ph. Pötz, Böcher, Kauss, L. Schlitt) – Tore: 0:1 Adrian Heymann (15.), 0:2 Lukas Burggraf (17.), 0:3 Patrick Urbanczyk (19.), 0:4 Granit Januzaj (30.), 1:4 Marcel Jung (82.), 2:4 Milan Koleda (92.).
FSG Dauborn/Neesbach – SV Erbach               3:2 (1:1). In einem sehr guten A-Liga-Spiel siegten die Kornbrenner aufgrund einer Vielzahl von Torchancen gerade im ersten Durchgang nicht unverdient. Der eingewechselte H. Yonadam erzielte nur eine Minute nach seiner Einwechslung den viel umjubelten Siegtreffer.
Dauborn/Neesbach:  Mäuer, Nomura, Göpfer, Coester, Wind, Kusuda, Fries, Arnold, Stubig, Bozan, Gorais (Wojtysiak, Ben Hadj Ali, Yonadam) – Erbach: Rumpf, Steiling, Weber, Meurer, Ruecker, Dedic, Andres, Rummel, Kqiku, Laich, Litzinger (Dustin Erwe, Nendersheuser) – SR: Lohrum (Birlenbach) – Tore: 0:1 Marc Rummel (15.), 1:1 Joscha Arnold (30.), 2:1 Markus Bozan (56./FE), 2:2 Niels Andres (75.), 3:2 Hrisovalandi Yonadam (77.) – Zuschauer: 35.
SV Bad Camberg – FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen 0:4 (0:3). Der erste Durchgang verlief auf höchst bescheidenem Niveau. Spielzüge über mehrere Stationen waren Mangelware; dennoch ging die FSG mit einer klaren 3:0-Führung in die Kabinen. Mit der Einwechslung von Carlo Schott und Adrian Lenhart wurden die Gastgeber zwar offensiver, erarbeiteten sich auch mehr Spielanteile, mehr als ein Innenpfosten-Treffer von Hamdi Kqiku sprang aber nicht heraus. Einen der seltenen Konter der Gäste nutzte Lasse Fohrst dann sogar zum 0:4 (82.).
Bad Camberg: Flachsel, Lammers, Brandenfels, Hofmann, Falkenbach, Möhring, Thuy, Arens, Hamdi Kqiku, Herzog, Jo. Wehrmann, (Kaiser, Schott, Schindler, Lenhart) – Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen: Schermuly, Fohrst, Mohammad, S. Pfeiffer, M. Pfeiffer, Hetzl, Zoric, Martin, Dienst, Unkelbach, Hasseinkel (Höhnel, Oezcelik, Neuhof, Emmel) – SR: Mihm (Limburg) –Tore: 0:1 Edris Hasseinkel (36.), 0:2 Jonas Hetzel (43.), 0:3 Jonas Hetzel (45.), 0:4 Lasse Fohrst – Zuschauer: 30.
RSV Weyer 2 – TuS Waldernbach 1:1. Weyer profitierte von dem breiten und verletzungsfreien Gruppenliga-Kader und bot dem bisherigen Tabellenführer mächtig Paroli. Einzig das Toreschießen hatten die Weilersberger in Durchgang eins vergessen. Dennis Wecker scheiterte an Keeper Beck ebenso wie Tom Weber. Luca Seibels Fernschüsse waren leichte Beute, und Artur Loresch köpfte am Pfosten vorbei. Nach dem Wechsel ging die Dempewolf-Elf durch Wilhelm Scharf per Foulelfmeter in Führung, doch Marcel Wagemann gelang nach Kombination postwendend der Ausgleich. Kurz vor Schluss klärte ein Waldernbacher nach einem Kopfball Artur Loreschs für den geschlagenen Keeper auf der Linie.
Weyer: Schmitt, Mattersberger, Din, Katik, Weber, Seibel, Wecker, Loresch, Wagemann, Aaki, Roth (Schröder) – Waldernbach: Beck, Aksenjuk, Reitz, Weber, Berger, Skrijeli, Scharf, Zinndorf, Schmung, Dempewolf, Wagner (Hermann, Frink, Masan) – SR: Krämer (Hahnstätten) – Tore: 0:1 Wilhelm Scharf (48./FE), 1:1 Marcel Wagemann (53.) – Zuschauer: 35.

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