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Fußball-Kreispokal-Halbfinale: Rot-Weißer Tanz in den Mai

Durch den 3:1-Halbfinalsieg beim TuS Dietkirchen hat sich Hessenligist SV Rot-Weiß Hadamar für das letzte Duell um den „Pott“ gegen den FC Waldbrunn an Christi Himmelfahrt (10. Mai, 17 Uhr) qualifiziert.
Der Hadamarer Keeper Christopher Strauch pflückt den Ball vor dem einköpfbereiten Robin Dankof (TuS Dietkirchen) aus der Luft. Foto: Patrick Jahn Der Hadamarer Keeper Christopher Strauch pflückt den Ball vor dem einköpfbereiten Robin Dankof (TuS Dietkirchen) aus der Luft. Foto: Patrick Jahn
Limburg-Dietkirchen. 

VON PATRICK JAHN

TuS Dietkirchen – SV Rot-Weiß Hadamar 1:3 (0:2). Der Reckenforst erlebte nach nur wenigen Sekunden einen Paukenschlag, der sich gewaschen hatte: Vom Anstoß weg jagte Jonas Herdering den Ball in den gegnerischen Sechzehner, wo TuS-Keeper Raphael Laux die Flugbahn unterschätzte und Jerome Zey ins leere Tor zum 0:1 abschloss (1.). Ein heftiger Nackenschlag für die Elf von Trainer Thorsten Wörsdörfer, sollte der in schlechtem Zustand befindliche Rasenplatz doch eigentlich als Vorteil dienen. Dietkirchen war geschockt, denn Hadamar war in allen Belangen besser. In den ersten 25 Minuten hätten die Fürstenstädter schon für klare Verhältnisse sorgen können, doch Markus Neugebauer (5./Pfosten), Jerome Zey (20.) und Steffen Rücker (24.) ließen beste Gelegenheiten aus.

Die Gastgeber kamen im ersten Akkord nahezu gar nicht zu gefährlichen Abschlüssen, was aber auch daran lag, dass Hadamar in den meist sehr intensiven Zweikämpfen die Oberhand behielt und in der Defensive nichts zuließ. Sechs Minuten vor der Pause wurde Jann Bangert im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt, Benjamin Kretschmer verwandelte den Elfmeter zur 2:0-Pausenführung. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung.


Im zweiten Durchgang wurde der TuS, der nun deutlich früher störte, mutiger. Den ersten Warnschuss gab Kevin Kratz ab, doch der Versuch landete neben dem linken Pfosten (60.). Es blieb weiter rassig. Während Jann Bangert nach Vorarbeit von Jonas Herdering die sicher geglaubte Entscheidung gegen Raphael Laux vergab, schöpfte Dietkirchen spätestens nach Marco Müllers Großchance (66.) wieder Hoffnung. Hadamar erstickte selbige jedoch wenig später im Keim, als der starke Jerome Zey nach mustergültiger Vorarbeit Steffen Rückers das 0:3 besorgte (77.). Die Elf vom Reckenforst gab sich aber nicht auf, verkürzte durch Robin Dankof, der Christopher Strauch im zweiten Versuch überwand, auf 1:3 (82.) und haderte nur 120 Sekunden später mit dem Unparteiischen: Alexander Hauser verweigerte nach einem vermeintlichen Foulspiel an Jonathan Mink den Elfmeterpfiff. Wer weiß, was passiert wäre, hätte Hauser auf den „ominösen Punkt“ gezeigt.


„Es hat einfach nicht alles gepasst, um einen Gegner solchen Kalibers zu gefährden“, meinte Thorsten Wörsdörfer nach Spielende, und: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, waren nicht aggressiv genug und müssen die Niederlage demnach akzeptieren.“ Sein Kollege Torsten Kierdorf war natürlich zufrieden: „Unter dem Strich sind wir hochverdient ins Finale eingezogen. Abgesehen davon, dass wir in der ersten Halbzeit mehr Tore hätten machen müssen, waren wir schlichtweg besser und reifer.“ Damit hatte Kierdorf zweifelsohne Recht, auch wenn der TuS trotz Rückstands eine tolle Moral an den Tag gelegt hatte.


Dietkirchen: Laux, Schmitt, Rademacher, Hautzel, Kratz, Leukel, Dankof, Zuckrigl, Stahl, Bergs, Lorkowski (Nickmann, Müller, Mink) – Hadamar: Strauch, Kuczok, Schraut, Böcher, Neugebauer, Zouaoui, Kretschmer, Bangert, Rücker, Herdering, Zey (Sembene, Winter, Kunisch) – SR: Hauser (Hausen) – Tore: 0:1 Jerome Zey (1.), 0:2 Benjamin Kretschmer (39./FE), 0:3 Jerome Zey (77.), 1:3 Robin Dankof (82.) – Zuschauer: 600.

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