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Fußball-Hessenliga: SV Rot-Weiß Hadamar: Bitterer geht's nicht

In der Fußball-Hessenliga hat der SV Rot-Weiß Hadamar trotz einer starken Leistung eine niederschmetternde 1:2-Last-Minute-Niederlage gegen den nach wie vor verlustpunktfreien FC Bayern Alzenau kassiert. Dadurch bleiben die Fürstenstädter Vorletzter.
Matthias Neugebauer (Hadamar, links) und Marcel Wilke (Alzenau, rechts) im Luft-Duell. Hinten: der Angstblick von Alzenaus Torwart Ioannis Takidis. Foto: Patrick Jahn Matthias Neugebauer (Hadamar, links) und Marcel Wilke (Alzenau, rechts) im Luft-Duell. Hinten: der Angstblick von Alzenaus Torwart Ioannis Takidis. Foto: Patrick Jahn
Hadamar.. 

VON PATRICK JAHN

SV Rot-Weiß Hadamar – FC Bayern Alzenau 1:2 (0:0). Die Rot-Weißen, personell weiterhin arg gebeutelt, ließen von der ersten Sekunde an nicht erkennen, in welch prekärer Lage sie sind. Die Kierdorf-Elf offenbarte eine starke Körpersprache, störte den Spielaufbau situativ früh und gut, und war insgesamt das überlegene Team. Auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Jerome Zey steckten die Gastgeber gut weg. Gefährlich wurde es vor beiden Toren jeweils nur einmal. Nach einem Freistoß Jonas Herderings verpasste Mohamed Zouaoui zwar, doch der Ball wurde länger und länger, so dass Torhüter Ioannis Takidis das Spielgerät in höchster Not über die Latte lenken musste (35.).
Der Tabellenführer, bis dato überhaupt nicht im Spiel, wurde dann aber doch einmal gefährlich, als sich Rico Kaiser nach einem langen Ball durchgesetzt hatte, mit seinem Schuss jedoch am starken Reflex Leon Hasselbachs scheiterte (41.). Im zweiten Durchgang änderte sich nichts. Hadamar blieb besser und war auch in den Zweikämpfen präsenter. Nach einer schlecht geklärten Flanke von Alexander Schraut kam Jonas Herdering zum Abschluss, doch Ioannis Takidis rettete per Fußabwehr, den Nachschuss setzte Matthias Neugebauer vorbei (51.).
Dann passierte lange Zeit nichts. Doch    die Schlussviertelstunde hatte es in sich.  Selbige begann für die Fürstenstädter denkbar schlecht: Nachdem Rico Kaiser den Ball in die Gefahrenzone gebracht hatte, „murmelte“ der eingewechselte Kubilay Cetin zum 0:1 ein (75.). Auch wenn die Bayern unmittelbar danach durch Salvatore Bari hätten erhöhen können (76.), war der Zwischenstand schlichtweg ungerecht. Die Gastgeber gaben aber nicht auf und durften unmittelbar nach dem Platzverweis gegen Danilo Milosevic jubeln: Alzenaus Defensive bekam die Situation nach einem Herdering-Freistoß nicht bereinigt, Jann Bangert fiel der Ball vor die Füße, und der Stürmer nagelte den Ball kompromisslos unter die Latte – 1:1 (86.).
Quasi mit der letzten Aktion folgte  aber der Hadamarer Alptraum. Nach einem langen Einwurf und der folgenden Kopfballverlängerung schoss Heldon Selishta den FCB ins Glück, und Hadamar ins Tal der Tränen (90.+2). Das hatten Torsten Kierdorfs Jungs wahrlich nicht verdient.


Hadamar: Hasselbach, Kuczok (78. Pandov), Schraut (78. Noguchi), Sembene, Markus Neugebauer, Zouaoui, Zey (26. Gerwalt), Rücker, Herdering, Bangert, Matthias Neugebauer – Alzenau: Takidis, Kaiser, Wörner (65. Cetin), Calabrese, Ljubicic, Bari (85. Bergmann), Selishta, Kalata (69. Schmitt), Auer, Milosevic, Wilke – SR: Wlodarczak (Bebra) – Tore: 0:1 Kubilay Cetin (75.), 1:1 Jann Bangert (86.), 1:2 Heldon Selishta (90.+2) – Rot: Danilo Milosevic (A./85., grobes Foulspiel) – Zuschauer: 320.

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