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Fußball-Gruppenliga Wiesbaden: Und wieder ein "dreifacher" Michael Schmitz

Wahnsinn, dieser RSV Weyer. Gegen den VfB Unterliederbach – beileibe kein Fallobst – siegte das Team von Frank Wissenbach mit 6:1 und festigte Rang eins in der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden vor dem neuen Tabellenzweiten SG Hoechst, der den RSV Würges (11.) mit einem 3:0 zurück in den Taunus schickte.
Kann es selbst nicht fassen:  Michael Schmitz (RSV Weyer). Foto: Tom Klein Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein) Kann es selbst nicht fassen: Michael Schmitz (RSV Weyer). Foto: Tom Klein

Alle anderen Teams aus dem NNP-Land hatten unter der Woche bereits vorgelegt. Achter ist der SV Rot-Weiß Hadamar 2, Drittletzter der SV Elz und Schlusslicht die SG Kirberg/Ohren/Nauheim.    mor


RSV Weyer – VfB Unterliederbach 6:1 (2:1). Beide Teams pressten von Beginn an offensiv und aggressiv. Es kam wenig Spielfluss zustande, Freistoß-Unterbrechungen kennzeichneten die erste Hälfte. Weyer ging nach elf Minuten durch einen Kopfballtreffer von Markus Haberkorn nach vorangegangenem Eckball in Führung. Michael Schmitz scheiterte rund zehn Minuten später im Eins-gegen-Eins an seinem Namensvetter im Kasten der Frankfurter Vorstädter. Nachdem der VfB bereits mehrfach Gefahr in Form von Distanzschüssen hatte aufkommen lassen, fand ein solcher nach 31 Minuten unhaltbar den Weg ins untere linke Eck. Fünf Zeigerumdrehungen später staubte Michael Schmitz zur vermeintlichen Führung ab, das Schiedsrichtergespann entschied aber zu Recht auf Abseits. Mit dem Halbzeitpfiff ging Weyer dann doch noch in Front: Michael Schmitz schaltete nach Freistoßflanke am schnellsten und drückte den Ball aus acht Metern über die Linie. In Hälfte zwei zerlegte der RSV die Gäste in Einzelteile. Nach 20-minütiger Anlaufzeit erhöhte Weyer innerhalb von fünf Minuten um drei Tore. Zunächst traf Michael Schmitz zweimal per Kopf, nachdem er einmal von David Seibel und einmal von Tobias Uran mustergültig aufgelegt bekommen hatte. Der schönste Treffer des Tages blieb Timo Wind vorbehalten, der den Ball vom linken Sechszehnereck in den rechten Winkel schlenzte. Gegen die konsternierten Gäste machte Marc Sawall per Abstauber das halbe Dutzend voll und setzte hiermit den Schlusspunkt unter ein Spiel, in dem der RSV insbesondere im zweiten Durchgang unterstrich, warum er an der Spitze steht.    tbr
Weyer: Hisenay, Haberkorn, Orani, T. Sawall, Uran, M. Sawall, Seibel, Schmidt (77. Roth), Schmitz, Wind (77. Kolodziejczyk), Petri (77. Böhme) – Unterliederbach: Schmitz, Fischer (62. Antinac), Koustar (62. Hirschle), Winter, Celal Yesil, Yalcin, Salmanel, Bendriss, Blum, Caner Yesil, Cosar – Tore: 1:0 Markus Haberkorn (11.), 1:1 Hüseyn Yalcin, 2:1 (45.), 3:1 (64.), 4:1 (67.) alle Michael Schmitz, 5:1 Timo Wind (69.), 6:1 Marc Sawall (75.) – SR: Rolfs (Weimar/Lahn) – Zuschauer: 80.


SG Hoechst – RSV Würges 3:0 (1:0). Der RSV wurde unter Wert geschlagen: Die effektivere und cleverere  Heimmannschaft, die dann auch die entscheidenden Zweikämpfe gewann, war  letztlich siegreich und eine stellenweise optische Würgeser Überlegenheit   nutzlos. Die „Roten“ mussten   sich den Vorwurf gefallen lassen – trotz teils ansehnlicher Spielzüge über die Außenbahnen und einer guten Raumaufteilung –   in der zweiten Halbzeit  kein zwingender Torabschluss zu verzeichnen war. Die erste Halbzeit zeigte Halbchancen für    Pedraza, einen Kopfball mit wenig Druck durch Maxi Meuth (13.) und die beste Möglichkeit zwei Minuten später, als Kazerooni der Ball beim  Distanzschuss aus 25 Metern   versprang.          Der Abschluss von Fabio Aires Silveira ging knapp über den Kasten, in der 41. Minute parierte Rock problemlos gegen Antonio Bianco. Kurz darauf     sezierte Aires Silveira die Würgeser Abwehrkette und steckte durch auf Antinac: Dieser ließ Keeper Rock keine Chance mit dem Abschluss flach ins rechte Eck.              Nach der Pause gelang den Würgesern außer einer optischen Überlegenheit letztlich kein gefährlicher Torabschluss mehr. Rock parierte (67.)   stark gegen Bianco, derselbe Spieler scheiterte (73.) kläglich nach tollem Zuspiel von Aires Silveira. In der 77. Minute  das vorentscheidende 2:0: Sidibe wurde von rechts freigespielt, das Zuspiel hätte der RSV vorher durch ein taktisches Foulspiel unterbinden können. Zehn  Minuten später das dritte Höchster Tor: Über links wurde Aires Silveira bedient, der problemlos aus kurzer Distanz zum 3:0 verwandelte.                   rsv        
Höchst: Fuhrmann,   Njegic, Antinac (81. Douh), Bianco, Akkazene, Garces Tezado (57. Aydinlandi), Aires Silveira, Weller, Sidibe, Pitas (88. Hajradinovic),  Trumpp –  Würges: Rock, Becker, Harmouch, Helling, Böhmer, Kazerooni, Maxi Meuth, Fries, Sayan (72. Schmick), Pedraza (61.  Hohly),   Nukovic – Tore: 1:0 Adrien Antinac (7.),  2:0 Bakary Sidibé (77.), 3:0 Fabio Aires Silveira (87.) – SR:  Müller (Bürgel) – Zuschauer: 140.

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