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Germania Okriftel: Die Ära Danismaz ist beendet

Nach langen Jahren als Spieler und als Trainer trennte sich der Verein unter der Woche von Turgut Danismaz.
<span></span> Foto: Marcel Lorenz
Okriftel. 

Am letzten Sonntag hatte Tommy Tebele beim Spiel der Fußball-Kreisoberliga erstmals die Verantwortung als Trainer der SG Wildsachsen übernommen, beim Gegner Germania Okriftel übte Turgut Danismaz diese Funktion gleichzeitig zum letzten Mal aus.

„Wir haben uns bald nach der Begegnung im Vorstand zusammengesetzt und die Lage besprochen. Die beiden Niederlagen bei Türk Hattersheim und in Wildsachsen gaben uns zu denken. Danach habe ich mich mit dem Trainer über die weitere Vorgehensweise unterhalten. Hier traten unterschiedliche Auffassungen auf, so dass wir ihm am Dienstagabend die Trennung mitgeteilt haben“, benennt Reinhard Jung die Ursache. Dem Sportlichen Leiter der Germania und seinen Vorstandskollegen ist bewusst, dass die Trennung auch den Verlust einiger Stammspieler bedeutet, denn diese haben zu Danismaz verwandtschaftliche Verbindungen. „Bis wir einen neuen Trainer – es soll ein Spielertrainer sein – gefunden haben, werde ich die Mannschaft führen. Zunächst einmal muss Ruhe einkehren, auch eine bessere Disziplin der Akteure auf dem Platz gehört dazu“, gibt Jung die Ziele vor.

Insgesamt war Turgut Danismaz 23 Jahre für den Verein im Einsatz. Zunächst als sehr erfolgreicher Torjäger, dann als Spielertrainer sowie die letzten elf Jahre nur noch als Trainer, wobei er gelegentlich auch noch mitspielte. „Aus dem Gespräch mit Reinhard Jung heraus habe ich für mich keinen Grund erkannt, weshalb ich entlassen wurde. Ich muss das alles noch ein paar Tage sacken lassen und einiges klären, ehe ich mich dazu weiter äußern kann. Auf jeden Fall ist ein Großteil der Spieler mit dieser Maßnahme des Vereins nicht einverstanden, sie stehen weiter hinter mir“, äußert sich Danismaz, bei dem der Stachel offensichtlich tief sitzt. Nach seiner Aussage werden wohl „mehr als nur einige am Sonntag nicht mehr dabei sein“. Bleibt also zunächst einmal abzuwarten, mit welchem Aufgebot die Mannschaft ihre nächsten Aufgaben angehen wird.

(kbe)
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