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Ein Trio aus dem Kreis frönt dem Futsal

Im Fußballkreis Main-Taunus sind seit dieser Saison drei Mannschaften in der speziellen Form des Hallenfußballs aktiv.
Der Tabellenführer der Futsal-Hessenliga: Das neu gegründete Team von Cosmos Höchst. Der Tabellenführer der Futsal-Hessenliga: Das neu gegründete Team von Cosmos Höchst.
Main-Taunus. 

Die TuS Hornau und der 1. FC Eschborn spielten schon in der vergangenen Saison in der Verbandsliga Hessen. Aus dem Duo ist ein Trio geworden. Neu im Kreis ist Cosmos Höchst. Das Team rekrutierte sich vor der Runde neu aus den Überbleibseln der Futsal-Abteilung von Eintracht Frankfurt und hat auch den Platz der Frankfurter in der Futsal-Hessenliga eingenommen.

Die Organisation der drei Mannschaften ist unterschiedlich. Während Cosmos Höchst als reiner Futsal-Verein gerade neu gegründet wurde, gehören die Hornauer der Fußballabteilung der TuS Hornau und die Futsal-Adler Eschborn dem Fußballverein 1. FC Eschborn an. Geo Schirrmacher aus Eschborn und der Hornauer Ties Tiessen sind die Macher in ihren Clubs. Beide Teams bestehen teilweise aus reinen Futsal-Spielern und teilweise aus Kickern der Fußball-Mannschaften. Anders Cosmos Höchst, wo Asif Razi für die sportlichen Geschicke zuständig ist. Jahrelang war er als Sportlicher Leiter der Futsal-Abteilung von Eintracht Frankfurt tätig. Doch erst meldete die Eintracht Ende der vergangenen Saison die U 23-Fußball-Hessenliga-Mannschaft ab, und dann kam auch das Aus für die Futsal-Spieler. Die verbliebenen Akteure machen nun bei Cosmos Höchst weiter – einige von ihnen spielen in ihren Fußballvereinen höherklassig und ganz nebenbei auch noch für Cosmos Höchst in der höchsten hessischen Futsal-Klasse. Der im Main-Taunus-Kreis bekannteste Spieler von Cosmos Höchst dürfte Anton Kniller sein, der vor einigen Jahren schon für den 1. Eschborn kickte.

Während in Eschborn und Hornau hauptsächlich „Leihgaben“ aus den Fußballteams des eigenen Vereins zum Einsatz kommen, hat Cosmos Höchst gezielt Spieler verpflichtet. Das birgt auch immer ein gewisses Konfliktpotenzial, denn nicht alle Fußball-Trainer sind froh darüber, dass ihre Spieler am Wochenende auch noch beim Futsal im Einsatz sind, verrät Asif Razi. Der Sportliche Leiter von Cosmos Höchst, der auch Hauptsponsor der Mannschaft ist, hat aber ehrgeizige Ziele. Im kommenden Jahr möchte er mit seinem Team in der neuen Regionalliga dabei sein. Das Fernziel ist die Bundesliga, die 2016 eingeführt werden soll. Bislang sieht es gut aus: Cosmos Höchst liegt nach drei Spieltagen auf Rang eins in der Hessenliga. Der Hessenmeister ist im kommenden Jahr ganz sicher in der Regionalliga dabei. Trainiert wird bei Cosmos Höchst übrigens einmal pro Woche in der Paul-Ehrlich-Schule in Höchst.

Da backen die TuS Hornau und der 1. FC Eschborn kleinere Brötchen. Zwar peilen die Hornauer, die einen Kader von 25 Spieler aufweisen, den Aufstieg in die Hessenliga an – aktuell belegen sie in der Verbandsliga Rang zwei –, doch erst dann soll die Futsal-Abteilung auch im Verein eingegliedert werden, verrät Trainer Ties Tiessen. Momentan stehen kaum Hallenzeiten für ein Training zur Verfügung. Das soll sich bei einem Aufstieg ändern. Zurzeit trainieren viele Futsaler bei den Fußballern mit, um in Form zu bleiben.

Eine eigene Abteilung im Verein sind die Futsaler in Eschborn schon. Und auch Hallenzeiten haben sie. An den Spieltagen besteht die Mannschaft zumeist aus einem Block der Futsaler und einem Block von Spielern, die in der U 23 des 1. FCE nicht zum Zug kommen. Derzeit belegen die Eschborner den letzten Platz in der Verbandsliga. Organisator Geo Schirrmacher hofft auf Zulauf, um die Futsal-Abteilung noch breiter aufstellen zu können. Dass Trainer anderer Vereine den Futsal eher skeptisch sehen, kann er schon nachvollziehen. Die Belastung an Spieltagen sei enorm, doch in der spielfreien Zeit könne gegen Futsal nichts einzuwenden sein, findet Geo Schirrmacher.

(cn)
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