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„Staufen-Lauf“ in Kelkheim: Ein doch noch geglücktes Debüt

165 Läufer und Walker nahmen am 1. Kelkheimer „Staufen-Lauf“ teil. Organisator Michael Herrenleben zog nach einem anstrengenden Tag ein positives Fazit und bekräftigte, dass es im nächsten Jahr eine Neuauflage geben soll.
Auf die Strecke gingen die Teilnehmer beim Debüt des Staufen-Laufes. Foto: Marcel Lorenz Auf die Strecke gingen die Teilnehmer beim Debüt des Staufen-Laufes.
Kelkheim. 

Der Wettergott schien kein Einsehen zu haben. Am Vormittag mussten über 20 Helfer im strömenden Regen die Organisation vorantreiben. Die Premiere des „Staufen-Laufs“ drohte ein Reinfall zu werden. Mit zahlreichen Nachmeldungen spontan entschlossener Läufer war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu rechnen.

Gut eine Stunde später hatte sich die Laune von Michael Herrenleben gedreht. „Zum Glück hat sich die Sonne doch noch blicken lassen, und die Läufer haben auf der Strecke keine unangenehmen Bedingungen“, freute er sich. Als Gäste konnte er Triathlet Marcus Wöber und mit Kurt Stenzel einen ehemaligen Langstreckenläufer und mehrfachen Deutschen Meister begrüßen. Interessierte Läufer bekamen Tipps und lauschten den Anekdoten aus der Karriere des gebürtigen Frankfurters.

Auch sportlich hatte der „Staufen-Lauf“ eine Menge zu bieten. Alles andere als eine gewöhnliche Strecke hatte sich Herrenleben für die Premiere ausgesucht. Eine „Herausforderung“ sollte es sein, nach der er zu dem Fazit kam, „dass ich die Strecke im nächsten Jahr noch weiter modifizieren muss“. Der Grund: „Ich möchte einen größeren Trail-Anteil haben, schmale Pfade, bergauf und -ab“, erklärte der 63-Jährige.

Sieger des 11-Kilometer-Laufs wurde Markus Reppert vom Team Valentin. Er kam nach 45:08 Minuten als erster Teilnehmer ins Ziel. Seinen Teamkollegen Mathias Päßler (46:50) verwies er auf den zweiten Platz. Florian Krause (TSG Altenhain) wurde in 47:21 Minuten Dritter. „Vor allem die Organisation war wirklich super. Normalerweise sind solche Premieren immer mit Hindernissen verbunden. Gut möglich, dass das auch hier so war, aber als Läufer auf der Strecke hat man davon wenig mitbekommen“, lobte Krause Herrenleben und dessen Mitstreiter. Schnellste Frau war Sabine Schramm (TSG Niederhofheim) in 58:45 Minuten.

Die lange Strecke nahmen etwas weniger Läufer in Angriff. Marc Wagner vom Team „Nico & John“ war auf den 22 Kilometern nicht zu bezwingen. Nach 1:28:07 Stunde kam er erschöpft aber glücklich ins Ziel. Es folgten Torsten Schätzlein (1:31:31) und Yannik Engelhardt (Passtschon 98, 1:42:22).

Aus der Ergebnisliste, 22 km, Männer: 1. Marc Wagner (Team Nico&John) 1:28:27 Stunden, 2. Torsten Schätzlein 1:31:31, 3. Yannik Engelhardt (Passtschon 98) 1:42:22, 4. Martin Walden (MTV Kronberg) 1:42:23, 5. Thomas Langer (TSG Sulzbach). Frauen: 1. Julia Hellmuth

1:52:19, 2. Alexandra Markgraf (MTV Kronberg) 1:52:19, 3. Linda Steinbach 1:54:51, 4. Mary Kistner 2:00:57.

11 km, Männer: 1. Markus Reppert 45:08 Minuten, 2. Mathias Päßler (beide Team Valentin) 46:50, 3. Florian Krause (TSG Altenhain) 47:21, 4. Stefan Herden 48:14, 5. Daniel Heyduk 48:26. Frauen: 1. Sabine Schramm (TSG Niederhofheim) 58:45, 2. Katharina Simon 59:09, 3. Meike Ladwig (TSG Limbach/Triathlon) 1:00:56 Stunden, 4. Antje Thamm (TSG Niederhofheim) 1:01:29, 5. Melanie Kleinschmidt 1:03:50.

Laut den Organisatoren sollen heute die kompletten Ergebnislisten und Urkunden sowie zahlreiche Bilder des Laufes auf der Homepage des Ski-Clubs Kelkheim eingestellt sein.

(nmz)
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