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Hält die tolle Serie ?

Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden empfangen am Sonntag in der II. Bundesliga Süd den MTV Stuttgart II.
Mit viel Selbstbewusstsein treten Katharina Kutschbach und ihre Teamkolleginnen gegen Stuttgart an. Foto: Lorenz Mit viel Selbstbewusstsein treten Katharina Kutschbach und ihre Teamkolleginnen gegen Stuttgart an. Foto: Lorenz
Bad Soden. 

So schnell sieht man sich wieder: Vor wenigen Wochen spielte Bad Soden gegen Stuttgart II noch um den Einzug in den DVV-Pokal. Die Mannschaft um Spielertrainerin Elena Kiesling setzte sich in diesem Qualifikationsspiel souverän mit 3:1 durch und sicherte sich erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug in die Hauptrunde des Deutschen Volleyball-Pokals. Am Sonntag (16 Uhr) gastiert der MTV Stuttgart II erneut in der Hasselgrundhalle – diesmal zum Ligaspiel.

"Das Ergebnis war deutlicher als das Spiel", erinnert sich Kiesling an diese Partie. Sie rechnet mit einem "schweren Gegner" und schätzt die Gäste sehr stark ein. Verstecken müssen sich die Bad Sodenerinnen sicher nicht: In den vergangenen Wochen feierte das Team einen Erfolg nach dem anderen und setzte zum Höhenflug in der II. Liga Süd an. Die Belohnung nach neun Siegen in Folge – nur das Auftaktspiel in Grimma ging knapp verloren – ist der zweite Platz. So eine gute Statistik konnten die Volleyballerinnen in Bad Soden noch nie vorweisen. Das Team sitzt Grimma im Nacken und könnte den verlustpunktfreien Spitzenreiter mit einem weiteren Heimsieg unter Druck setzen. Grimma muss heute übrigens beim Tabellenvierten Lohhof antreten – eine sehr unangenehme Aufgabe.

Elena Kiesling beschreibt die Siegesserie ihrer Mannschaft als "gigantisch". Vor der Saison hätte damit niemand gerechnet. Dass ihr Team den Gegner am Sonntag unterschätzen könnte, glaubt die Spielertrainerin nicht. "Da mache ich mir bei uns gar keine Sorgen", sagt sie. Die Erfahrung gebe in dieser Saison den Ausschlag. "Wir haben auf vielen Positionen viel Qualität. Und alle haben Spaß zu spielen", erklärt Kiesling, "außerdem haben wir crazy Typen, die sich auch noch alle verstehen".

Ihr geht es aktuell vor allem darum, "die Qualität im Training hoch zu halten und aufs Spielfeld zu bringen". Mit den professionellen Strukturen, wie sie Grimma vorweisen kann, könne Bad Soden ohnehin nicht mithalten. Umso schöner sei es aber, "Grimma momentan etwas zu ärgern".

Mit einem Heimsieg gegen Stuttgart II würde das den Bad Sodenerinnen gelingen. "Wir müssen wieder gut aufschlagen", fordert Kiesling. Dadurch soll vor allem die junge Zuspielerin der Gäste unter Druck gesetzt werden. Wenn die Gastgeberinnen ihre Stärken erneut so geschickt und flexibel ausspielen, sollte der zehnte Sieg in Folge greifbar sein.

Fraglich ist noch der Einsatz von Marlen Muschter. Die Mittelblockerin fehlte unter der Woche wegen einer Grippe, wird am Sonntag aber wohl fit sein. vho

(Volker Hofbur)
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