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Volleyball: Kriftel ist Hessenmeister

Die U20-Volleyballjugend der TuS Kriftel holte sich in Wiesbaden den Hessenmeistertitel.
Zufriedene Krifteler: So freute sich die U20-Jugend mit ihrem Trainer Tim Schön (links) über ihren Hessenmeistertitel. Zufriedene Krifteler: So freute sich die U20-Jugend mit ihrem Trainer Tim Schön (links) über ihren Hessenmeistertitel.
Kriftel. 

Keine großen Überraschungen bot die in Wiesbaden ausgetragene Hessenmeisterschaft der U20- Jugend. Trainer Tim Schön musste wie an den Oberliga-Spieltagen auf die Internats-Spieler verzichten.

Trotzdem schickte er eine vollzählige und schlagkräftige Mannschaft aufs Feld. Auch wenn es nicht immer rund lief, war die individuelle Klasse der Spieler in den Vorrundenspielen und im Halbfinale zu groß, um in Gefahr zu kommen. Schön konnte in jeder Partie munter wechseln, jedem Spieler Spielanteile geben und vor allem Stammkräften längere Ruhepausen gönnen. Dies sollte sich später auszahlen. Durch klare 2:0-Siege wurde das Finale erreicht.

Dort stand der SSC Vellmar auf dem Feld. Der Gegner hatte sich gesteigert. Mit starken Aufschlägen setzte er Kriftel unter Druck. Zudem stand der Block sicher. Kriftel kämpfte, konnte aber den Nordhessen nicht Paroli bieten. Doch drehte sich die Partie. Kriftel ging durch gutes Service in Führung. Dies brachte Sicherheit ins Spiel, während Vellmars Spielrhythmus gestört war. Der Satzausgleich war die Folge. Jetzt musste der Tiebreak entscheiden. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf hohem spielerischen Niveau. Die Führung wechselte ständig, absetzen konnte sich kein Team. Beim letzten Seitenwechsel lag Kriftel mit 7:8 hinten, erwischte aber eine gute Phase, führte mit drei Punkten und lag mit 12:13 zurück. In der Schlussphase suchte Zuspieler Thiel immer wieder Diagonalspieler Büchi, der im Endspiel überragte und nahezu jeden Ball verwandelte. Nach einem abgewehrten Matchball war es Cedric Braetsch, der mit einem Ass den Hessenmeistertitel sicherte. Dieses Spiel hatte keinen Verlierer verdient, beide Teams sind für die Südwestdeutschen Meisterschaften qualifiziert.

Es spielten: Tjark Behrens, Jonas Berger, Cedric Braetsch, Jan Breburda, Marius Büchi, Marten Hardt, Marvin Knab, Marko Lucic, Mika Ohler, Florentin Richter, Christian Späth, Tobias Thiel.

(vho)

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