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Schützen: Krifteler Oliver Geis kommt ins Weltcup-Finale

Beim Weltcup der Schnellfeuerpistolenschützen im südkoreanischen Chaengwon lief es für die Starter des SV Kriftel gut.
Erfolgserlebnis für Oliver Geis (links, mit Trainer Detlef Glenz): In Chaengwon wurde er Dritter. Foto: Soeren Stache (dpa) Erfolgserlebnis für Oliver Geis (links, mit Trainer Detlef Glenz): In Chaengwon wurde er Dritter.
Kriftel. 

Auf der Anlage, auf der im August auch die Weltmeisterschaften stattfinden werden und die dafür komplett umgebaut wurde, waren die Krifteler bei den Schnellfeuerpistolenschützen gleich mit zwei Schützen im Finale vertreten.

Oliver Geis schaffte seit zwei Jahren wieder einen Einzug in ein Weltcup-Finale. Er gewann mit 587 Ringen den Vorkampf. „Das war ein Ausrufezeichen. Er hatte zuletzt etwas nachgelassen, nun aber gezeigt, dass er weiterhin zu den Besten gehört“, berichtete Trainer Detlef Glenz, „ich hätte ihm das nicht zugetraut. Er sich wohl auch nicht“. Auch Christian Reitz schaffte es nach 289 Ringen in der ersten Serie mit 295 Ringen dank der mehr geschossenen Innen-Zehner den Sprung ins Finale. Aaron Sauter kam auf 577 Ringe. „Das war durchwachsen. Er hat sein Potenzial nicht ausgeschöpft“, lautet das Urteil des Bundestrainers.

Im Finale schoss Oliver Geis gut, begann mit fünf Treffern, traf einmal drei Scheiben und ansonsten immer vier. So kam er mit 29 Treffern auf Rang drei. Christian Reitz überzeugte wieder einmal mit 34 Treffern und lag damit nur einen unter seinem eigenen Weltrekord. Das reichte in Chaengwon zum zweiten Platz. Für den Höhepunkt sorgte aber Junghon Kim, der mit 38 Treffern einen Fabel-Weltrekord aufstellte und damit nicht zu schlagen war. „Er ist seit seinem Weltmeisterschaftstitel 2014 kaum mehr in Erscheinung getreten. Nun hat er vor heimischem Publikum seine Klasse gezeigt. Damit wächst bei der Weltmeisterschaft natürlich auch der Druck auf ihn“, berichtete Glenz.

Im Mixed-Finale mit der Luftpistole erreichte Christian Reitz mit seiner Frau Sandra den zweiten Platz. „Das war die zweite Medaille im Mixed. Insgesamt hat er nun schon fünf Medaillen bei Weltcups geholt“, zeigte sich Glenz beeindruckt von der Konstanz seines Spitzenschützen.

Nun beginnt für die besten Schützen eine anstrengende Zeit. Bei einem Grand-Prix-Wettkampf in Pilsen belegte Reitz den dritten Rang mit der Schnellfeuerpistole. „Das war mit 584 Ringen im Vorkampf in Ordnung. Oliver Geis hatte Probleme mit sich, und Aaron Sauter hatte sie mit der Waffe“, resümierte Glenz. Nächster Höhepunkt ist Ende Mai der Weltcup in München.

(vho)

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