Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Hofheim am Taunus 24°C

Qualifikations-Wettkämpfen zur Europameisterschaft: Reitz dominiert

Bei den ersten beiden Qualifikations-Wettkämpfen zur Europameisterschaft der Schnellfeuerpistolenschützen im Bundesstützpunkt in Suhl gab es für Bundestrainer Detlef Glenz einige neue Erkenntnisse.
Hat gut lachen: Christian Reitz (rechts, mit Trainer Detlef Glenz) hat die Qualifikation für Baku sicher. Foto: Marcel Lorenz Hat gut lachen: Christian Reitz (rechts, mit Trainer Detlef Glenz) hat die Qualifikation für Baku sicher.
Kriftel. 

Nicht überraschend dürfte sein, dass sich Olympiasieger Christian Reitz bereits für die Europameisterschaften in Baku am 24./25. Juli qualifiziert hat. Er gewann in Suhl beide Wettkämpfe mit 591 und 590 Ringen.

„Er schießt in einer anderen Liga. Das war super souverän“, fand Glenz nur lobende Worte für seinen Schützling. Bereits vor Olympia war Reitz laut seinem Bundestrainer „unglaublich konstant“ in seinen Vorkampfleistungen gewesen, die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele haben ihm noch einmal einen Schub gegeben und ihn noch selbstbewusster gemacht. „Er kann gar nicht mehr schlecht schießen“, berichtete Glenz.

Noch einmal erinnert er sich an die Vorbereitung auf Olympia: „Wir hatten die Vorbereitung gemeinsam mit den Franzosen. Da haben wir verstärkt Finalwettkämpfe trainiert. Christian war jemand, der lieber für sich alleine schießt. Dort hat er sich damit angefreundet, gegen einen Gegner zu schießen. Dort hat er es für sich entdeckt.“

Hinter Reitz auf dem zweiten Platz landete Aaron Sauter, der sich nach 577 Ringen am ersten Tag gleich um zehn Ringe auf 587 steigerte. „Da hat er super begonnen mit zwei Hunderter-Serien“, lobte Glenz seinen zweiten Krifteler Schützling. Dritter wurde der Suhler Christian Freckmann, der nach 584 Ringen am ersten 579 am zweiten Tag schoss und damit einen Ring hinter Sauter ist. Oliver Geis begann erschreckend schwach mit 572 Ringen, steigerte sich auf 585 Ringe am zweiten Tag und profitiert von der Norm, dass einer der drei Wettkämpfe ein Streichergebnis ist. „Die 585 Ringe waren eine gute Antwort von ihm und zeigen, dass er ein Kämpfer ist“, lobte ihn Glenz. Schon abgeschlagen ist der Suhler Maximilian Schenk, der mit 577 und 572 Ringen keine Chance mehr auf die ersten drei Plätze hat.

„Es ist noch nichts entschieden“, erklärt Glenz, „Christian ist eigentlich durch, doch danach wird es eng. Egal, wer es schafft, er muss einen Schnitt in seinen beiden Wettkämpfen von über 580 Ringen haben“. Er selbst kann nicht in die Nominierungskriterien eingreifen, denn sie sind klar festgelegt. Die drei Schützen, die die beiden besten Wettkampfergebnisse haben, werden nach Baku fahren. Sollte es zwei gleichstarke Resultate geben, zählt der beste Einzelwettkampf. Ist der auch gleich, dann zählt die Anzahl der Innenzehner.

Die Entscheidung fällt am Wochenende beim stark besetzten Weltcup in München. Dort wird das dritte Ergebnis im Vorkampf geschossen – und dort fällt auch die Entscheidung, wer den Saisonhöhepunkt an der Seite von Christian Reitz absolvieren kann.

(vho)
Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse