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17 Jahre alter Asylbewerber versetzt Flughafen in Aufregung

Frankfurt/Main. 

Ein 17 Jahre alter Asylbewerber aus Marokko hat auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens für Aufregung gesorgt. Wegen der Suche nach dem Jugendlichen wurde die Startbahn West am Mittwoch rund eine halbe Stunde lang gesperrt. Der 17-Jährige war am Nachmittag aus zunächst ungeklärter Ursache auf das Vorfeld des größten deutschen Flughafens gelangt, wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtete. Bei seiner Festnahme rund eine Stunde später habe er einen Asylantrag gestellt.

Wann und wie der Jugendliche nach Deutschland gekommen ist und sein genaues Motiv waren zunächst unklar. Es gebe aber keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Gegen den Marokkaner werde unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und Verstößen gegen die Luftverkehrssicherheit ermittelt.

Ein Lufthansa-Mitarbeiter habe den Sicherheitsdienst des Flughafens gegen 16.20 Uhr verständigt, weil eine Person in der Nähe der Wartungshalle für die Maschinen des Typs A380 über einen Zaun geklettert sei, berichtete die Bundespolizei. Daraufhin suchten die Bundes- und die Landespolizei nach dem Eindringling. Dabei waren auch ein Hubschrauber und Scheinwerfer im Einsatz. Die Besatzung eines Flughafenautos habe den 17-Jährigen in der Nähe der gesperrten Startbahn West schließlich vorläufig festgenommen.

Trotz der zwischenzeitlichen Sperrung der Startbahn West habe es fast keine Beeinträchtigung des Flugverkehrs gegeben, sagte ein Fraport-Sprecher. Die Maschinen hätten von anderen Bahnen aus starten können.

(dpa)
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