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Agrarwende: Aktionsplan soll Öko-Landwirtschaft Schwung geben

Priska Hinz legt Aktionsplan vor. Foto: Arne Dedert/Archiv Priska Hinz legt Aktionsplan vor. Foto: Arne Dedert/Archiv
Wiesbaden. 

Mit einem neuen Programm zur Förderung des ökologischen Landbaus sollen Bauern stärker finanziell unterstützt und Bioprodukte besser vermarktet werden. Dies sieht ein Aktionsplan vor, den die hessische Grünen-Agrarministerin Priska Hinz am Dienstag in Wiesbaden vorgelegt hat.

Jeder Bauer in Hessen erhält demnach pro Hektar im Schnitt rund 300 Euro an Subventionen. Die Öko-Landwirte erhalten zusätzlich Sonderprämien, die künftig deutlich erhöht werden sollen. Von 2015 an sollen im Verlauf von sieben Jahren 120 Millionen Euro in den Ökolandbau fließen - 40 Millionen mehr als in der vergangenen Förderperiode.

Das Geld kommt vor allem aus EU- und Bundesmitteln. Das Land steuert zwölf Millionen Euro dazu bei. Es will damit konventionell wirtschaftenden Bauern mehr Anreiz zum Umstieg bieten. Im Vergleich der Bundesländer liege Hessen mit dieser Förderung «im oberen Bereich», sagte Hinz.

Von den rund 17 000 Landwirten in Hessen bewirtschaften rund zehn Prozent ihr Land ökologisch. Eine Zielvorgabe für den Bio-Landbau wollte Hinz nicht nennen. Es gehe jetzt vor allem auch darum, «Rückumsteller» zu verhindern, da Öko-Landwirte rund ein Drittel weniger verdienten.

(dpa)
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