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Fälle in 2016: Behörden holten mehr als 600 misshandelte Kinder aus hessischen Familien

Eine Handpuppe sitzt auf einer Liege. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv Eine Handpuppe sitzt auf einer Liege.
Wiesbaden. 

Vernachlässigt, misshandelt: 686 Kinder sind vergangenes Jahr aus ihren Familien geholt und von den Behörden in Obhut genommen worden. 2015 waren die Jugendämter 622 Mal eingeschritten. Das geht aus am Freitag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts in Wiesbaden hervor. Insgesamt überprüften die hessischen Behörden in rund 9900 Fällen, ob das Kindeswohl gefährdet war - ein Anstieg um elf Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. In einem Drittel der Fälle bestätigte sich der Verdacht.

Häufigste Gründe für ein Einschreiten waren Vernachlässigung sowie seelische und körperliche Misshandlungen. Mehr als 150 Mal gab es Hinweise auf sexuelle Gewalt. Die Behörden wurden der Statistik zufolge häufig von Polizei, Nachbarn und Schulen über mögliche Kindes-Misshandlungen informiert.

(dpa)
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