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Grippe: Bereitschaftsärzte befürchten Patientenansturm am Wochenende

An einer Tür einer Praxis ist der Schriftzug „Sprechzimmer 1” zu sehen. Foto: Benjamin Ulmer/Archiv An einer Tür einer Praxis ist der Schriftzug „Sprechzimmer 1” zu sehen.
Frankfurt/Main. 

Wegen der hohen Zahl an Grippefällen befürchten die Bereitschaftsärzte in Hessen am Wochenende einen Patientenansturm. Vor allem in den Dispositionszentralen in Frankfurt und Kassel kann es nach Angaben der Kassenärztliche Vereinigung zu langen Watezeiten kommen. Dort gehen außerhalb der Praxis-Sprechzeiten sämtliche Anrufe von hessischen Patienten ein, die über die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116117 Hilfe suchen.

„Wir verzeichnen im Moment Steigerungen von annähernd 50 Prozent bei den Anrufen”, berichtete Vorstandsmitglied Eckhard Starke am Donnerstag in Frankfurt. Er rechnet damit, dass am Samstag und Sonntag in Kassel und Frankfurt jeweils mehr als 1900 Patienten anrufen - normal sind an einem Tag rund 1100 Anrufe. Verschärft wird die Lage zusätzlich, weil rund 20 Prozent des medizinischen Personals krank seien.

Am vergangenen Wochenende waren nach Angaben des Gesundheitsamtes bereits die Frankfurter Kliniken an ihre Belastungsgrenze gestoßen. Zeitweise nahmen die internistischen Abteilungen keine neuen Patienten mehr auf.

(dpa)

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