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Die Qual der Wahl zwischen 18 Parteien

Bei der Landtagswahl in Hessen stehen deutlich mehr Parteien auf der Landesliste als vor vier Jahren. Es sind auch drei mehr als bei der zeitgleich organisierten Bundestagswahl.
Eine rote, grüne, hellrote, gelbe und schwarze Wäscheklammer - symbolisch für die Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Linke, FDP und CDU/CSU - klemmen in Frankfurt aneinander.  Foto: Uwe Anspach/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Uwe Anspach Eine rote, grüne, hellrote, gelbe und schwarze Wäscheklammer - symbolisch für die Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Linke, FDP und CDU/CSU - klemmen in Frankfurt aneinander. Foto: Uwe Anspach/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Wiesbaden.  Zur Landtagswahl in Hessen am 22. September treten 18 Parteien und Gruppen mit eigenen Listen an. Der Landeswahlausschuss ließ am Freitag in Wiesbaden alle Bewerbungen zu. Damit gibt es acht Listen mehr als bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2009. Insgesamt kandidieren auf den Landeslisten 563 Bewerber, weniger als ein Drittel (171) davon sind Frauen. Am Freitag strich der Landeswahlausschuss lediglich auf den Listen von Freien Wähler, NPD und Republikanern einige Bewerber aus formalen Gründen. In den insgesamt 55 Wahlkreisen werden nach Vorprüfung der Wahlleiter voraussichtlich alle fünf derzeit im Landtag vertretenen Parteien - CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke - mit Direktkandidaten vertreten sein. Insgesamt gibt es in den Kreisen 383 Bewerber, davon sind nur 88 Frauen. Zur parallel stattfindenden Bundestagswahl wurden am Freitag in Hessen 15 der 16 Listen zugelassen. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hatte ihre Landesliste wieder zurückgezogen. Gestrichen wurden zwei Bewerber von NPD und FDP. Die bei den Liberalen auf Platz sechs nominierte FDP-Frau Eva-Christina Scharbatke aus Marburg werde aus gesundheitlichen Gründen nicht kandidieren, teilte der Vertrauensmann der Liberalen in der Sitzung mit. Erstmals in der Geschichte Hessens werden Landtag und Bundestag am 22. September gemeinsam gewählt. Anders als der Bundestag ist der Landtag in Wiesbaden aber noch bis Januar 2014 offiziell im Amt.
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