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Drei Biolaboranten bei Chemieunfall verletzt

Frankfurt/Main. 

Bei einem Chemieunfall in einem Labor der Universität Frankfurt sind nach Angaben der Feuerwehr drei Mitarbeiter verletzt worden. In einem Chemikalienlager des Biozentrums liefen am Freitagabend etwa 100 bis 300 Milliliter einer giftigen Flüssigkeit aus. Eine Frau kam damit in Hautkontakt, zwei weitere Personen atmeten Dämpfe ein. Alle drei Personen wurden zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Fünf weitere Personen konnten nach der Untersuchung durch einen Notarzt nach Hause gehen. „Zum Glück ist nichts davon nach außen gelangt, sonst wäre das dramatischer geworden”, sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstag.

Spezialkräfte der Feuerwehr sicherten noch vorhandene Flüssigkeitsreste mit Bindemitteln und bannten die akute Gefahr. Bei dem Stoff handelt es sich um Mercaptoethanol, eine klare, farblose Flüssigkeit mit unangenehmem Geruch. Bei Kontakt mit Wasser oder Säure spaltet sie hochgiftigen Schwefelwasserstoff ab. Ihre Dämpfe reizen Atemwege, Augen und Haut sehr stark.

Das Institutsgebäude wurde von der Feuerwehr geräumt und sollte nun zunächst kontinuierlich gelüftet werden. Am Montag soll dann gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Darmstadt entschieden werden, ob der Raum wieder genutzt werden kann.

(dpa)
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