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Drei-Länder-Initiative gegen Falschmeldungen im Internet

Ein Mann tippt auf die beleuchteten Tasten eines Laptops. Foto: Silas Stein/Archiv Ein Mann tippt auf die beleuchteten Tasten eines Laptops. Foto: Silas Stein/Archiv
Wiesbaden/München/Magdeburg. 

Die drei Länder Hessen, Bayern und Sachsen-Anhalt haben ein schärferes Vorgehen gegen Falschmeldungen durch sogenannte Social Bots im Internet verlangt. Eine Initiative des Bundesrats zur strengeren Bestrafung dieser Bots müsse vom Bundestag noch vor der Bundestagswahl umgesetzt werden, heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung der Justizminister Eva Kühne-Hörmann (Hessen/CDU), Winfried Bausback (Bayern/CSU) und Anne-Marie Keding (Sachsen-Anhalt/CDU).

Bei Social Bots handelt es sich um computergesteuerte Programme, die massenhaft Einträge bei Diensten wie Twitter oder Facebook automatisch generieren. Zugleich täuschen sie eine menschliche Identität vor.

Die drei Minister wiesen darauf hin, dass mit Hilfe solcher Fake-Accounts eine „Lawine von Desinformation” entstehe, die Bürger gezielt in die Irre führen könne. Gefälschte Meldungen könnten auch in Katastrophen- und Terrorfällen Rettungskräfte und Polizei behindern.

(dpa)
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