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Grausamer Gewaltexzess in Schlüchtern: Ermittler: Wegen 50 Euro das Gesicht verstümmelt

Foto: Peter Steffen (dpa)
Schlüchtern. 

Nach der Gesichtsverstümmelung an einem jungen Mann in Schlüchtern sind weitere Hintergründe zu dem grausamen Gewaltexzess bekannt geworden. Am Tatabend spielte möglicherweise eine ausstehende Geldforderung in Höhe von 50 Euro eine Rolle, die das 18 Jahre alte, spätere Opfer erhoben habe, wie die Staatsanwaltschaft Hanau am Dienstag mitteilte. Um die Angelegenheit zu klären, hatten sich beide am 7. Oktober im Main-Kinzig-Kreis in der Wohnung des 19-jährigen mutmaßlichen Täters verabredet. Warum die Situation dort eskalierte, sei unklar. Der in Untersuchungshaft sitzende Verdächtige schweigt weiterhin zu dem horrorfilm-trächtigen Vorfall.

Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze soll der 19-Jährige dem 18-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand in die Augäpfel und den Hals gestochen haben. Das Opfer, das später in einer Klinik in Bayern notoperiert wurde, werde sein Sehvermögen weitgehend verlieren. Zudem habe der Täter seinem Opfer bei dem Gewaltexzess die Augenlider abgetrennt, Nasenflügel aufgeschnitten und beide Ohren angebissen, wie Heinze sagte. Am Tatort seien mehrere blutverschmierte Messer sowie eine Gabel und ein Kugelschreiber sichergestellt worden. Die Polizei hatte die Tür aufgebrochen, nachdem sie von einer Anwohnerin alarmiert worden war.

(dpa)
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